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Июль
2018

Uni Heidelberg: Große Mehrheit will die Leihräder

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Von Denis Schnur

Heidelberg. Beim letzten Mal scheiterte die Initiative noch knapp, diesmal sprach sich eine große Mehrheit der Heidelberger Studenten für eine dauerhafte Kooperation mit dem Leihradanbieter Nextbike aus. Mehr als 67 Prozent der Wähler haben in der letzten Woche dafür gestimmt, dass die Verfasste Studierendenschaft einen Vertrag mit dem Rad-Unternehmen eingeht.

Sie sind demnach bereit, von nun an 2,40 Euro (ab Wintersemester 2019/20 2,45 Euro) im Semester zu zahlen, um deutschlandweit jederzeit die Leihräder von Nextbike für eine halbe Stunde kostenlos nutzen zu können. Zwischen zwei Ausleihen muss jeweils nur eine Viertelstunde Pause liegen.

Vor ziemlich genau zwei Jahren wurde den Studenten schon einmal in einer Urabstimmung nahezu dieselbe Frage gestellt - damals stimmten noch 53 Prozent gegen die Zusammenarbeit. Doch seitdem hat sich einiges getan: Vor allem ist das Netz von Nextbike deutlich größer geworden.

Gab es im Sommer 2016 noch 18 Leihstationen im Heidelberger Stadtgebiet, sind es mittlerweile über 30, auch Nachbarstädte wie Dossenheim, Hockenheim oder Eppelheim sind an das Netz angebunden.

Außerdem konnten die Studenten in diesem Jahr vor der Urabstimmung die Leihräder kostenlos testen: "Im Nachgang der Urabstimmung 2016 hat die Auswertung des Ergebnisses ergeben, dass viele Studierende das Angebot gar nicht kannten und deshalb eher mit Nein gestimmt haben", erklärt der Verkehrsreferent des Studierendenrates, Erik Tuchtfeld. "Dieses Mal haben wir mit der Testphase, entsprechenden Info-Mails und unter Einbeziehung der Fachschaften sichergestellt, dass die Studierenden eine informierte Entscheidung treffen konnten."

Und diese Entscheidung fiel nun sehr eindeutig aus, das geben auch die Gegner der Kooperation offen zu: "Selbstverständlich akzeptieren wir das Ergebnis als Resultat der Entscheidung der Studierenden", erklärt Charlotte Zudrop, Vorsitzende der Liberalen Hochschulgruppe, die sich wie schon vor zwei Jahren ganz klar gegen die Zusammenarbeit mit Nextbike ausgesprochen hatte. Sie ist auch weiter überzeugt davon, dass es Möglichkeiten gibt, die Vertragsbedingungen für die Studenten zu verbessern. "Dahingehend werden wir uns weiterhin einsetzen", verspricht sie.

Laut Tuchtfeld soll der Kooperationsvertrag, der zunächst bis 2021 laufen soll, nun möglichst bald unterschrieben werden. Die Kosten für das Wintersemester 2018/19 wird der Stura aus seinen Rücklagen bestreiten, da die Semesterbeiträge so kurzfristig nicht mehr erhöht werden können.

Mit dem Vertrag sichern sich die Studentenvertreter auch ein Mitspracherecht bei der Einrichtung von fünf neuen Mietstationen: Diese sollen bis zum 1. Oktober am Dossenheimer Bahnhof, in der Südstadt, an der Grenze zwischen Pfaffengrund und Eppelheim sowie an den Studierendenwohnheimen im Holbeinring und bei der Siedlung im Neuenheimer Feld entstehen.

Da sich eine Woche zuvor auch schon die Studentinnen und Studenten der Pädagogischen Hochschule für eine Kooperation mit Nextbike entschieden hatten, wird der Leihradanbieter auch an der Alten und der Neuen PH Stationen einrichten.

Ein weiteres großes Verkehrsprojekt wurde dagegen sowohl von den Uni- als auch von den PH-Studenten abgelehnt: Beide stimmten gegen die Einrichtung eines landesweites Semestertickets. An der Uni stimmte mit knapp 77 Prozent eine große Mehrheit dagegen, an der PH zuvor 51

Prozent. Dies dürfte vor allem an den Mehrkosten für das Landesticket gelegen haben: Nach den Plänen der Landesstudierendenvertretung hätte jeder Student pro Semester 71,75 Euro zahlen müssen, damit er abends und am Wochenende den öffentlichen Nahverkehr in ganz Baden-Württemberg nutzen kann. Dies wäre jedoch für alle Studenten verpflichtend gewesen - unabhängig davon, ob sie das Ticket nutzen.















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