Geschlechterkampf | Roman „Der Planet diskreter Liebe“: Geschlechterkrieg und echte Gefühle
Der Roman Der Planet diskreter Liebe lässt München im Jahr 1975 aufleben. Nach dem ersten Tomatenwurf im Deutschen Bundestag, feministischen Aufmärschen und mitten in der Arbeit an den gesellschaftlichen Verhältnissen beginnen zwei Erzählstimmen einen schriftlichen Austausch. Eine von ihnen zeichnet auf, die andere beschreibt. Ein Diskurs männlicher wie weiblicher Stimmen, der als formale Anlage bezeichnender für das Thema in Herbert Kapfers Roman nicht sein könnte: der Geschlechterkrieg.
Bea und Kai, Bandmitglieder und später Teil des kollektivs 7 in München, gehen eine sexuelle Beziehung miteinander ein. Ihre körperliche Begegnung dominiert das komprimierte Kammerspiel und ist entscheidend politisch geprägt durch Beas Treffen mit
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