Ecuador | Ecuadors Linke im Krisenmodus: Zwist und Zurufe aus dem Exil
Der überraschend deutliche Sieg des Kandidaten Daniel Noboa bei der Präsidentenwahl im April hat in der ecuadorianischen Linken zu offenem Streit geführt. Eine notwendige Neuorientierung ergibt sich daraus bislang freilich nicht. Nutznießer ist der rechtsgerichtete Präsident. „Muss man denn immer alle fragen?“, poltert der ehemalige progressive Staatschef Rafael Correa, der bis heute aus dem belgischen Exil heraus die Partei Revolución Ciudadana (RC/Bürgerrevolution) führt. „Es gibt pure Eitelkeit, Dummheit und Illoyalität. Wer damit auffällt, sollte die RC besser verlassen.“
Correas Wut richtet sich gegen prominente Mitglieder, die vom Vorwurf des Wahlbetrugs nicht überzeugt sind. Er sei von der Annahme, man sei
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