Erstmals seit dem Inflationsschub von 2021 haben die Kollektivvertragslöhne im vergangenen Jahr in Europa einer Studie zufolge wieder deutlich Boden gut gemacht. Für die Eurozone lag der nominale Zuwachs bei 4,5 Prozent und auch nach Abzug der Inflation blieb den Beschäftigten ein reales Plus von 2,1 Prozent, wie am Mittwoch aus dem Europäischen Tarifbericht des WSI-Instituts der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hervorgeht.