Richter- und Staatsanwaltschaftsvertretungen äußern "Bedenken" gegen eine Jobausschreibung im Justizministerium. Grund dafür ist, dass die Stelle auch Personen offensteht, die keine Richter oder Staatsanwälte sind. Dies könne zu einer "Schwächung des bewährten Prinzips der 'fachlich-justiziellen Selbstverwaltung'" führen, heißt es in einem Schreiben, über das der "Falter" zuerst berichtete. Im Ministerium verteidigt man das Vorgehen, man habe bewusst offen ausgeschrieben.