Ohne Einigung auf ein Regelwerk für Tiefseebergbau ist die Ratssitzung der Internationalen Meeresbodenbehörde (ISA) in Jamaika zu Ende gegangen. Umweltorganisationen wie Greenpeace werten das Scheitern des sogenannten "Mining Code" als Erfolg für den Schutz der Ozeane. "Die ISA hat Rückgrat gezeigt - und sich gegen die Tiefseebergbauindustrie und Regierungen wie der US-amerikanischen unter Trump behauptet", sagte die Meeresbiologin Franziska Saalmann von Greenpeace.