Zum Tod von Claus Peymann: Verteidiger der nur noch eigenen Angelegenheiten
Die Nachrufe sind gedruckt und gesendet, das Dreamteam aus Claus Peymann und Thomas Bernhard gebührend erinnert, die Vorbereitungen für die Beisetzung auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin, dem Pantheon deutscher Kultur, haben begonnen. In der Woche seit dem Tod Claus Peymanns ist es vor allem der Regisseur und Theaterdirektor – in Stuttgart, Bochum, Wien und am Berliner Ensemble –, der gewürdigt wird. Zurecht.
Aber es gibt auch andere Seiten. Denn im Grunde war Claus Peymann auch Theaterkritiker. Nicht im Sinne der Besprechung einzelner Aufführungen, die er im Falle seiner eigenen, wie man weiß, sehr gründlich las und wiederum bewertete. Sondern mit Stellungnahmen zum Zustand des Theaters seiner jeweiligen Zeit. Kein anderer Regisseu
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