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Август
2025

Insolvenz: Traditionsfleischerei ist insolvent – 90 Jobs sind in Gefahr

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Die Fleischerei Dehning aus Schneverdingen gibt es seit 1912. Nun steckt der Traditionsbetrieb in der Insolvenz – und 90 Mitarbeiter fürchten um ihre Jobs. Die Fleischerei Ernst Dehning aus der niedersächsischen Stadt Schneverdingen hat Insolvenz angemeldet. Wie das "Hamburger Abendblatt" berichtet, wurde das Verfahren Anfang Juli beim Amtsgericht Celle eröffnet. Die Heideschlachterei Dehning gibt es seit über 100 Jahren und das Unternehmen hat zuletzt Filialen in Niedersachsen, Hamburg , Bremen , Sachsen-Anhalt und Berlin betrieben. Im Juli wurden bereits vier Berliner Filialen an einen neuen Inhaber übergeben. Eine Hamburger Filiale wurde im Juni geschlossen. Für die anderen Standorte ist ungewiss, wie es weitergeht. Die Fleischerei Dehning wurde 1912 gegründet und ist bis heute familiengeführt. Schon in den 1960er-Jahren eröffnete sie erste Imbissstände in Hamburg. In den folgenden Jahrzehnten kamen zahlreiche Fleischereifachgeschäfte in mehreren Bundesländern hinzu, von denen einige später wieder geschlossen wurden. Derzeit betreibt der Heideschlachter noch 9 Filialen in vier Bundesländern. NRW : Großer Autohändler ist insolvent Gläubigersitzung unter Polizeischutz: Spargelhof in Niedersachsen insolvent Zum Zeitpunkt der Insolvenzanmeldung Anfang Mai beschäftigte Dehning rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, inzwischen sind etwa 90 davon noch im Unternehmen. Entlassungen habe es laut Insolvenzverwalter nicht gegeben. Etwa 40 Beschäftigte seien mit den verkauften Berliner Filialen zu einem neuen Inhaber gewechselt, rund 20 hätten selbst gekündigt. Mitarbeiter vor unsicherer Zukunft Geschäftsführer Rolf-Dieter Müller hat eine langjährige Verbindung zu Dehning: "Ich habe mein ganzes Berufsleben in diesem Betrieb gearbeitet", sagt er dem "Hamburger Abendblatt". Als Gründe für die Insolvenz nannte er vor allem deutlich gestiegene Löhne und Einkaufskosten. Hinzu kämen ein verändertes Kundenverhalten mit sinkendem Fleischkonsum sowie strukturelle Veränderungen im Einzelhandel . Auch der anhaltende Fachkräftemangel habe den Betrieb laut Müller seit Jahren erheblich belastet. Insolvenzverwalter Sebastian Ludolfs betonte, dass der Betrieb derzeit weiterlaufe, darunter auch die Produktion am Stammsitz in Schneverdingen. Doch das Unternehmen suche nun nach Investoren. "Bis Ende November wollen wir eine Lösung haben", sagte Ludolfs. Davon hängt auch die Zukunft der verbleibenden rund 90 Mitarbeitenden ab. Die Insolvenz reiht sich ein in einen Trend: Bundesweit schließen immer mehr kleinere Fleischereibetriebe, insbesondere traditionsreiche Fachgeschäfte. In Hamburg etwa sank die Zahl der Fleischereien von 112 im Jahr 2013 auf 95 im Jahr 2023.














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