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Август
2025

Einspeisevergütung: Solar-Firma ruft zu Protest gegen Reiche auf

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Die Wirtschaftsministerin hat mit ihrem Vorstoß, die Solarförderung zu kürzen, die Branche gegen sich aufgebracht. Ein Unternehmen ruft die Bürger jetzt zum Handeln auf. Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche (CDU) hat mit ihrem Vorstoß, die Einspeisevergütung für private Solaranlagen zu streichen , einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Während auf der einen Seite potenzielle Kunden verunsichert werden, ob sich der Kauf einer PV-Anlage in Zukunft noch lohnen wird, bangt die Solarbranche um ihre Aufträge. Allein die Diskussion um die Kürzung der Solarförderung könnte zu einem Einbruch der Bestellungen führen – so wie es die Heizungsbranche im Jahr 2023 erlebt hat. Solar-Firma will Briefe an die Ministerin schicken Das will ein Unternehmen nicht zulassen und ruft alle Mitarbeiter und Unternehmer der Solarbranche dazu auf, Ministerin Reiche und andere Bundestagsabgeordnete von Union und SPD in Briefen auf den Ernst der Lage hinzuweisen. Die Solar-Firma Enerix mit Hauptsitz in Regensburg hat dazu auch ein Musterschreiben erstellt, das Betroffene unterschreiben und entweder an Ministerin Reiche oder ihren regionalen Abgeordneten schicken können. Damit sollen sie "auf die Missstände aufmerksam machen und klarmachen, dass Arbeitsplätze in deren Wahlkreisen konkret gefährdet sind", zitiert "PV Magazine" Enerix. Die Vorlage gibt es hier . In dem Musterschreiben an die Wirtschaftsministerin heißt es: " In der Energiekrise 2022 hätten wir jede zusätzliche Kilowattstunde Solarstrom dringend gebraucht. Heute könnte ich mit meiner Arbeit dazu beitragen, diesen Strom zu produzieren. Stattdessen sehe ich, wie Ihre Aussagen den Ausbau abbremsen, bevor er überhaupt richtig Fahrt aufnehmen kann." Wenn die Förderung für Solaranlagen abgeschafft würde, würde auch die Befreiung von der Mehrwertsteuer verschwinden, was die Anlagen auf einmal 19 Prozent teurer machen würde. " Die Folge ist absehbar: weniger Aufträge, weniger Jobs und irgendwann auch für mich der Gang zum Arbeitsamt", heißt es im Brief weiter. Solarbranche steckt in einer Krise Tatsächlich befindet sich die Solarbranche ohnehin in einer prekären Lage. Nach Boom-Jahren schwächelt der Ausbau der Solarenergie im Vergleich zum Vorjahr. "Zwischen 2019 und 2023 verzehnfachte sich die Photovoltaik-Nachfrage bei Eigenheimbesitzern", sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW), Carsten Körnig, noch Ende Juli. Zuletzt sei sie in Deutschlands Eigenheimsiedlungen aber spürbar zurückgegangen. Solarmodulhersteller können vor allem dem Preisdruck aus Asien kaum standhalten. 2024 gab es daher eine Reihe von großen Insolvenzen , zuletzt erst eine des bekanntesten Herstellers, Meyer Burger , der gerade nach einer Investorenlösung sucht. Die Herstellung von Solarzellen findet mittlerweile fast ausschließlich in Asien, vor allem in China , statt. Beim Vertrieb und der Montage von Photovoltaik-Anlagen ist Deutschland laut Experten wirtschaftlich noch gut aufgestellt – aber wie lange noch? PV sorgt für 15 Prozent des deutschen Stroms Photovoltaik erzeugt inzwischen eine installierte Leistung von etwa 107,5 Gigawatt in Deutschland und deckt nach Einschätzung des Solarwirtschaft-Verbandes rund 15 Prozent des deutschen Strombedarfs. Bis 2030 sollen es nach dem Ziel der Bundesregierung 215 Gigawatt sein. "Das ist kein Selbstläufer", meinte BSW-Hauptgeschäftsführer Körnig. Um das politische Ausbauziel zu schaffen, müsse die installierte Photovoltaik-Leistung deutlich zulegen und vor allem auch der Speicherausbau erheblich beschleunigt werden. Nun befürchtet die Branche aber, dass das Gegenteil eintreten könnte. Die Signale von Reiche deuteten bislang auch darauf hin, dass sich bei den politischen Zielen für die Energiewende einiges ändern könnte. Bis Ende August soll ein neues "Energiewende-Monitoring" vorliegen, das einen veränderten Kurs in der Energiewende vorgeben könnte. Grundsätzlich rechnen sich Solaranlagen heute auch ohne Einspeisevergütung – aber auch nur, wenn man einen Speicher dazuholt und intelligent einspeist. Dafür braucht es die technische Ausstattung, vor allem aber einen Smart Meter , den aktuell nur die wenigsten Haushalte in Deutschland haben. Daher fordert die Branche ein langsames Auslaufen der Einspeisevergütung, begleitet mit klaren Anreizen für Besitzer, damit diese ihre Anlagen technisch aufrüsten und ihren Strom eigenständig am Markt zu einem guten Preis verkaufen können.














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