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Сентябрь
2025

Bauzinsen: Deutsche zahlen mehr als viele europäische Nachbarn

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Deutsche Immobilienkäufer müssen den Banken mehr für den Kredit zahlen als viele europäische Nachbarn. Das liegt vor allem an zwei Faktoren. Wer in Deutschland ein Haus oder eine Wohnung finanzieren möchte, muss dafür mehr bezahlen als viele Europäer. Im Schnitt lagen die Zinsen für Baukredite im ersten Quartal 2025 bei 3,57 Prozent – rund 25 Prozent höher als in Spanien , wo Immobilienkäufer mit durchschnittlich 2,85 Prozent am günstigsten wegkommen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Vergleichsportals Verivox auf Basis von Daten des europäischen Hypothekenverbands EMF (European Mortgage Federation). Damit belegt Deutschland im europäischen Zinsvergleich lediglich Platz 9 von 17 Ländern. Auffällig: Selbst Staaten mit schwächerem Kredit-Rating bieten Verbrauchern teilweise günstigere Konditionen. Die folgende Tabelle zeigt die durchschnittlichen Zinsen für neu abgeschlossene Immobilienkredite im ersten Quartal 2025: Land gewichteter Durchschnittszins in Prozent Spanien 2,85 Belgien 2,88 Finnland 3,06 Frankreich 3,10 Schweden 3,13 Italien 3,14 Portugal 3,30 Dänemark 3,53 Deutschland 3,57 Griechenland 3,67 Niederlande 3,69 Irland 3,75 Großbritannien 4,52 Tschechien 4,81 Rumänien 5,88 Ungarn 6,61 Polen 7,60 "Ebenso wie die Renditen für Staatsanleihen sind auch die Pfandbriefrenditen und damit die Refinanzierungskosten der Banken in bonitätsstarken Ländern wie Deutschland besonders niedrig", sagt Verivox-Geschäftsführer Oliver Maier. "Trotzdem sind die Bauzinsen für Verbraucher auch in mehreren Ländern mit deutlich schwächerem Rating niedriger." Neben Spanien liegen auch Belgien, Finnland , Frankreich , Schweden , Italien, Portugal und Dänemark beim Bauzins unter dem deutschen Niveau – obwohl Deutschland von der Rating-Agentur Fitch die Bestnote AAA erhält, während Spanien nur mit A- eingestuft ist. Zinsen steigen: Der Dax könnte gefährlich einbrechen KfW-Förderung: So sichern Sie sich jetzt Geld vom Staat für den Hausbau Diese Unterschiede erklären das Zinsgefälle Die Gründe für die Unterschiede liegen nicht allein in der Bonität der Länder. Auch Eigenkapitalquoten, Laufzeiten und Regulierung spielen eine Rolle. In Spanien etwa sind Baukredite fast immer Volltilgerdarlehen, die innerhalb der Laufzeit komplett zurückgezahlt werden. Diese gelten als weniger riskant und sind deshalb günstiger. Zudem nutzen viele europäische Länder lange Zinsbindungen: In Spanien haben 71 Prozent der Kredite eine Laufzeit von mehr als zehn Jahren, in Belgien sogar 94 Prozent und in Frankreich 89 Prozent. In Deutschland dagegen treibt ein Sonderrecht die Zinsen nach oben: Verbraucher dürfen Baukredite nach zehn Jahren einseitig kündigen, ohne eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung. Dieses Risiko wälzt der Gesetzgeber auf die Banken ab. Sie gleichen es durch höhere Zinssätze aus. Während Deutschland bei den Bauzinsen im Mittelfeld landet, müssen Immobilienkäufer in Osteuropa besonders hohe Finanzierungskosten tragen. In Polen liegen die Durchschnittszinsen bei 7,60 Prozent, in Ungarn bei 6,61 Prozent und in Rumänien bei 5,88 Prozent. Die hohen Werte hängen mit schwächeren Kreditratings, einer fehlenden Euro-Mitgliedschaft und Leitzinsen von bis zu 6,5 Prozent zusammen – deutlich mehr als im Euroraum.














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