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Сентябрь
2025

Deutsche Olympia-Bewerbung: DOSB um Otto Fricke plant um

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Otto Fricke ist der neue Vorstandsvorsitzende des DOSB. Der Funktionär brennt für den Sport – und eine deutsche Olympia-Bewerbung. Aus Frankfurt berichtet Melanie Muschong Welchen Stellenwert hat der Sport in der Gesellschaft in Deutschland? Diese Frage wurde zuletzt immer wieder diskutiert . Fußball-Bundestrainer Julian Nagelsmann bezeichnete ihn als "zu gering". Auch Ex-Biathlet Erik Lesser sagte t-online zuletzt: "Wir müssen als Gesellschaft wieder sportlicher werden und dürfen es nicht zulassen, dass Sport so banalisiert wird. Das fängt in der Grundschule an mit der Förderung des Sports." Andere Länder würden es laut dem heutigen TV-Experten besser machen: "In Norwegen hat Sport noch einen anderen Stellenwert." Leichtathletik-Talent vor WM: Nur ein Deutscher war je schneller als er "Klarer machen, dass Sport Teil der Gesamtgesellschaft ist" Und genau das weiß auch Otto Fricke, seit September neuer Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB). Der 59-Jährige saß für die FDP von 2002 bis 2013 und dann wieder von 2017 bis 2025 im Bundestag. Zuletzt war er haushaltspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion – nun widmet er sich der Zukunft des deutschen Sports. Im Gespräch mit t-online betonte der Funktionär, dass der Sport hierzulande zwar einen hohen Stellenwert habe, aber auch ein Problem. "Wir fokussieren diesen Stellenwert sehr stark auf den Kern des Spitzensportes. Nämlich: Sieger, Gewinner, Weltmeister, Rekorde", so Fricke. Dies sei zwar gut und wichtig. "Aber wir müssen klarer machen, dass Sport Teil der Gesamtgesellschaft ist", meint er. Dies würden Länder wie Norwegen oder auch die Niederlande vorleben. Fricke betont: "Die zeigen, dass Sport Teil des gesellschaftlichen Miteinanders ist. Wo treffe ich heute noch jemanden, der nicht in meiner Bubble ist? Früher noch in der Gaststätte, aber heute nur noch im Verein, und das über Generationen hinweg. Sport ist mitten in der Gesellschaft. Das sind nicht nur die Supersportler." "Es fängt im Kindergarten an" Auch an Schulen gehe es nicht nur um die höchste Punktzahl bei den Bundesjugendspielen, sondern um das Miteinander. "Wir vergessen oft, dass man Erfolg nicht nur daran messen darf, wer was erreicht hat, sondern auch daran, welche Hindernisse man überwunden hat, um dahinzukommen, wo man ist", so Fricke. Er wünscht sich regelmäßigere Bewegung schon im jungen Alter: "Es fängt im Kindergarten an und ist erst recht die Frage des täglichen Schulsportes. Da haben uns die Franzosen gezeigt, dass man Olympische Spiele dafür auch nutzen kann, tägliche Bewegung in den Grundschulalltag zu integrieren." Fricke hat früher selbst viel Sport gemacht. Zwar war er nie Leistungsathlet, doch er hat sich in verschiedenen Sportarten ausprobiert. In der Schule hat er Basketball und Volleyball gespielt, auch fürs Schwimmen konnte er sich nach eigener Aussage begeistern. Während eines Pressegesprächs in Frankfurt betont er zudem: "Ich habe noch Badminton gespielt und bin begeisterter Alpinskifahrer gewesen. Ich habe viel Langlauf gemacht, als ich in Freiburg studiert habe. Ich habe auch Baseball gespielt. Immer wieder Neues." Keine Vorauswahl bei der deutschen Olympia-Bewerbung Seine Faszination für die Welt des Sports will der Fan des SC Freiburg im DOSB einbringen. "Ihn noch besser zu machen, als er ist", das ist die Mission von Otto Fricke. Er fühle sich in seinem neuen Amt wohl. Zu diesem gehört nun auch die deutsche Bewerbung um die Olympischen Spiele . Ein genaues Jahr wurde nicht festgelegt, jedoch wäre 2036, 2040 oder 2044 denkbar. Die aktuellen Bewerber sind Berlin, Hamburg, München und die Rhein-Ruhr-Region. Alle vier Bewerbungsorte hatten am Mittwoch bei der Sitzung des Sportausschusses im Bundestag ihre Konzepte vorgestellt. Fricke erklärt dazu am Donnerstag: "Alle Parteien haben bei der Sitzung des Sportausschusses im Bundestag diese Bewerbung unterstützt. Das hat geholfen. Alle haben auch akzeptiert, dass der DOSB nicht gesagt hat, ihr müsst eine Bürgerbeteiligung machen, aber wir geben euch Zeit dafür. Es ist eure Entscheidung. Wenn dann dieses Verfahren im Mai abgeschlossen ist, wird es auf die Mitgliederversammlung in Baden-Baden zulaufen." "Abstimmung muss in nachvollziehbarer Weise stattfinden" Diese ist im Herbst 2026. Fricke will dieser Mitgliederversammlung dann die Entscheidung über den deutschen Olympia-Bewerber ohne Vorauswahl überlassen. Das Gremium soll keine Empfehlung darüber abgeben, welcher der derzeit vier Kandidaten sich aus seiner Sicht am besten dafür eignen würde, in das internationale Rennen um die Spiele einzusteigen. Stattdessen soll das Team, dem Fricke selbst angehört, den Delegierten jetzt nur noch eine Art "Matrix" als Grundlage für ihre Entscheidung vorlegen, die alle möglichen Austragungsorte berücksichtigt. Fricke erklärt: "Das ist ein viel demokratischerer Ansatz, als nur einen Bewerber vorzustellen." Er begründet den Schritt als "Weiterentwicklung". Mit Blick auf die Mitgliederversammlung im kommenden Jahr in Baden-Baden führt er aus: "Die Abstimmung muss in einer nachvollziehbaren Weise stattfinden. Am Ende wird es nicht eine richtige oder falsche Entscheidung geben, sondern es wird um die Frage besser oder schlechter gehen. Die Fakten müssen für diejenigen, die abstimmen, nachvollziehbar sein." Aktuell sieht Fricke alle vier Bewerberorte als "Rohdiamanten" an, die nun noch geschliffen werden müssten. Am Ende gehe es darum, die beste Lösung für Deutschland und das Internationale Olympische Komitee (IOC) zu finden. Auch im Gedanken an den Stellenwert des Sports.














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