Jugendliebe | Seán Hewitts Roman „Öffnet sich der Himmel“ erzählt eine schwule Coming-of-Age-Geschichte
Junge Menschen, die vom Dorf in die Metropole ziehen, haben mit der eigenen Lebenserfahrung Zugriff auf ein gesellschaftliches Strukturmerkmal: den Gegensatz von Stadt und Land. Der Konflikt artikuliert sich persönlich als Ablehnung der bornierten Heimat, die einen aber zyklisch zurückzieht – zu Weihnachten, Hochzeiten und Beerdigungen. Es ist diese existenzielle Spannung, die Seán Hewitts Roman Öffnet sich der Himmel als schwule Liebesgeschichte entfaltet.
Der Bibliothekar James findet durch Zufall auf einer Immobilienplattform einen Bauernhof in seinem südenglischen Heimatort. Es ist nicht irgendein Haus, sondern der Hof, auf dem er sich zum ersten Mal verliebt hat. Mit dem Auto legt James die Strecke zwischen der Großstadt und dem kleinen Thornmere zur
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