John Wick ist eine der beliebtesten Action-Sagen unserer Zeit: Keanu Reeves spielt den gnadenlosen Auftragskiller mit Stil, Präzision und verborgenem Herz. Ursprünglich sollte die Reihe jedoch anders heißen. Bereits als Action-Held in "Matrix" bekannt, wird Reeves als John Wick in einem weiteren Filmuniversum zum Helden, diesmal mit Thriller-Elementen. Seine schauspielerische Leistung und Hingabe zur Rolle, gepaart mit ungeplantem Marketing, prägen die Reihe. Darum geht es in "John Wick" John Wick, der titelgebende Auftragskiller im Ruhestand, kehrt nach dem Tod seiner Frau und dem Mord an seinem Hund durch die russische Mafia aus der Rente zurück. Er startet einen kompromisslosen Rachefeldzug: Von 119 Toten im Film gehen 84 auf sein Konto. Die Geschichte von John Wick erstreckt sich mittlerweile über fünf Filme, zusätzlich gibt es ein Spin-Off, welches nicht zur Haupthandlung zählt. Der fünfte reguläre Film ist in Planung und soll 2027 erscheinen. So kam es zum Filmtitel "John Wick" ist heute ein fester Begriff bei Fans und Filmkennern. Ursprünglich sollte der Film "Scorn" heißen, was "Hohn" oder "Verachtung" bedeutet. Keanu Reeves, der sich den Titel nicht merken konnte, nannte in Interviews immer wieder den Namen seiner Figur. Diese Verwechslung führte dazu, dass die Marketing-Abteilung den Titel änderte. Drehbuchautor Derek Kolstad erinnert sich, wie das Team sagte: "Das sind Millionen an kostenloser Werbung, also heißt er John Wick und nicht Scorn." Außerdem verriet Derek Kolstad in einem Interview, dass er sich nicht mehr vorstellen könne, dass der Titel "Scorn" wäre. Keanu Reeves als Action-Held In allen "John Wick"-Filmen spielt Keanu Reeves die Hauptrolle. Ursprünglich war Johnny Depp vorgesehen, doch nach dessen Absage bekam Reeves. Regisseur Chad Stahelski, der Reeves bereits als Stunt-Double in "Matrix" kannte, wusste, was er erwarten konnte. Reeves zeigte große Hingabe für die Rolle. Vor den Dreharbeiten trainierte er vier Monate lang täglich acht Stunden, um Martial-Arts und den Umgang mit Waffen zu lernen. Am Set des ersten Films setzte er 90 Prozent seiner Stunts selbst um. Die langjährige Zusammenarbeit mit Stahelski, der als Stuntman Erfahrung mitbrachte, erwies sich als Vorteil, wie Stahelski der Filmzeitschrift "The Hollywood Reporter" erzählt. Die Zusammenarbeit von Reeves und Stahelski machte den ersten Teil der "John Wick"-Reihe 2014 besonders. Mit einem Budget von 20 Millionen US-Dollar war der Film nicht auf großen Erfolg ausgelegt. Action- und Stuntszenen wurden oft spontan entwickelt. Dennoch spielte der Film, laut Box Office Mojo, weltweit 86 Millionen US-Dollar ein. Die improvisierten Kampfszenen und das viele Training zahlte sich am Ende aus. So sehenswert ist "John Wick" "John Wick" erhielt mehrere Award-Nominierungen und gewann fünf Auszeichnungen, darunter den "San Diego Film Critics Society Award" in der Kategorie "Bestes Gesamtwerk" für Willem Dafoe und den "Taurus World Stunt Award" in der Kategorie "bester Kampf" den "Golden Schmoes Award "in der Kategorie "Größte Überraschung des Jahres". Kritiker und Zuschauende loben den Film: Auf der Online Bewertungsplattform Rotten Tomatoes erhält "John Wick" von Kritikern 86 Prozent und von Zuschauern 82 Prozent. Die Filmdatenbank "IMDb" bewertet ihn mit 7,5 von 10 Sternen. Das Bewertungsportal Metacritic vergibt im Nutzerranking 7,8 von 10 Punkten. Für Keanu Reeves-Fans und Action-Thriller-Liebhaber ist "John Wick" eine sehenswerte Empfehlung. Der Film lief am, 12. September, um 22.20 Uhr bei Pro Sieben . Alternativ ist "John Wick" bei Joyn und Netflix zum Streamen verfügbar. Wer Lust auf mehr hat: Der zweite Teil der Reihe, " John Wick: Kapitel 2" wird am 14. September um 22.35 Uhr ebenfalls auf Pro Sieben zu sehen sein. Noch kein Joyn oder Netflix Abo? Das ganze Paket Streamingdiensten können Sie auch bei Magenta bekommen. Mit Magenta TV erhalten Sie Disney Plus, Netflix, RTL Plus, Apple TV, Dazn , Paramount Plus und Wow zum Vorteilspreis in einem Abo .