Moldau | Maia Sandu gewinnt Wahl in Moldawien: Übermäßig demokratisch ging das nicht zu
Ein bitterarmes Ländchen, in dem die rumänische und die russische Sprache eine wein- und wodkaselige Mischkultur hervorgebracht haben, setzt seinen Kurs Richtung EU-Beitritt fort. Wie schon bei der Wiederwahl von Präsidentin Maia Sandu im Vorjahr wurde ihre Partei PAS von moldawischen Gastarbeitern gerettet.
Aufgrund von Nullwachstum und drückender Teuerung hat sie im Land selbst keine Mehrheit, sondern nur 44 Prozent. Die für 18 Prozent der abgegebenen Stimmen stehende Diaspora macht das mit 79 Prozent für die PAS wett. Als nützlich erwies sich, dass die vielen in Russland malochenden Moldawier von der Wahl ferngehalten wurden – zwei Wahllokale gab es dort, 75 in Italien.
Schön für die von den EU-Spitzen unterstützte PAS ist, dass kaum
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