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Октябрь
2025

AfD-Politiker treffen sich mit wichtigem Trump-Berater – Kritik an CDU

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AfD-Politiker Markus Frohnmaier hat in Washington einen einflussreichen Vertreter der US-Regierung getroffen. Er kritisierte dort die Kanzlerpartei CDU, sagte er t-online. Der außenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag, Markus Frohnmaier, und der AfD-Außenpolitiker Jan Wenzel Schmidt haben auf einer USA-Reise den hochrangigen Trump-Berater Darren Beattie getroffen. Beattie bekleidet seit Februar in der Trump-Regierung die Position des Unterstaatssekretärs für öffentliche Diplomatie und öffentliche Angelegenheiten. Laut Homepage des US-Außenministeriums sind Beattie sowie die ihm unterstellten Behörden dafür zuständig, Beziehungen zu Bürgern anderer Länder zu pflegen und auszubauen. Während Trumps erster Amtszeit war Beattie zeitweise bereits Redenschreiber für den US-Präsidenten. Beattie teilte am Mittwoch im sozialen Netzwerk X ein Foto von sich, Frohnmaier und Schmidt neben einer US-Flagge und unter dem Schriftzug "Büro für globale öffentliche Angelegenheiten". "Vor Kurzem hatte ich Gelegenheit, mich mit den deutschen Bundestagsabgeordneten Jan Wenzel Schmidt und Markus Frohnmaier zu treffen, um die Beziehungen zwischen den USA und Deutschland sowie gemeinsame Prioritäten in den Bereichen Kulturaustausch und Migration zu erörtern", schrieb er dazu. Frohnmaier griff den Tweet auf und ergänzte, er sei in den USA, um "die Ziele einer AfD-Außenpolitik zu erklären, für Zusammenarbeit zu werben und über die Aktivitäten der CDU aufzuklären". Auf Nachfrage von t-online, über welche Aktivitäten der Kanzlerpartei CDU er mit seinen Gesprächspartnern in den USA genau spreche, erklärte Frohnmaier, die CDU finanziere bis heute NGO-Strukturen, die sich in die US-Innenpolitik einmischten. Als Beispiele nannte er die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung, die sich weltweit für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung einsetzt, sowie die Open Society Foundations, die Initiativen von Zivilgesellschaften unterstützt. "Außenminister Wadephul hat zudem in der Haushaltsdebatte die USA und China in puncto Pressefreiheit auf eine Stufe gestellt", so AfD-Politiker Frohnmaier weiter. "Und nicht zuletzt bescheinigt die CDU der Trump-Administration, autoritär zu sein." Außenminister Johann Wadephul (CDU) hatte in einer Debatte im Bundestag vor zwei Wochen erklärt, die Bundesregierung setze sich weltweit für die Pressefreiheit ein. Deutsche Journalisten sollten weltweit frei und unabhängig arbeiten können. Das gelte für "China genauso wie für die Vereinigten Staaten von Amerika". Die US-Regierung unter Donald Trump geht immer wieder gegen Journalisten vor, die kritisch über sie berichten. AfD sucht verstärkt Kontakt zur US-Regierung Beattie verlor 2018 den Job als Trumps Redenschreiber, nachdem er bei einem Treffen aufgetreten war, an dem auch Vertreter des weißen Nationalismus teilnahmen. Er fiel außerdem mehrfach durch rassistische Kommentare auf. So sagte er laut CNN wiederholt, dass schwarze Politiker und Gruppen "ihre Stellung lernen" und vor Trumps MAGA-Bewegung (MAGA = Make America Great Again) "niederknien" müssten. 2024 twitterte er: "Kompetente weiße Männer müssen das Sagen haben, wenn man will, dass die Dinge funktionieren." Seit Februar arbeitet Beattie wieder für die Regierung als Unterstaatssekretär, im Juli wurde ihm außerdem die Leitung des US-Instituts für Frieden (USIP) übertragen. Frohnmaier ist seit dieser Legislatur außenpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion und löste auf dem Posten den russlandfreundlichen Matthias Moosdorf ab . Er ist ein enger Vertrauter von AfD-Chefin Alice Weidel , früher war er ihr Pressesprecher. Unter Frohnmaier soll sich die AfD im Bundestag außenpolitisch stärker mit der US-Regierung vernetzen, als es unter Moosdorf der Fall war. Jan Wenzel Schmidt sitzt seit der neuen Legislatur im Arbeitskreis Außen der AfD. Er hat Kontakte in Trumps MAGA-Lager, vor allem zum Parteinachwuchs, und reiste bereits in der Vergangenheit zu dessen Konferenzen. Es ist wohl das zweite Treffen von AfD-Politikern mit Vertretern der US-Regierung in kurzer Zeit. Nach eigenen Angaben hat die AfD-Bundestagsabgeordnete Beatrix von Storch Mitte September gemeinsam mit dem AfD-Landtagsabgeordneten Joachim Paul in Washington Gespräche mit Beratern von Trump, dessen Vizepräsident JD Vance sowie mit Vertretern des Außenministeriums geführt. Paul wurde wegen Zweifeln an seiner Verfassungstreue nicht zur Oberbürgermeisterwahl im rheinland-pfälzischen Ludwigshafen am 21. September zugelassen. Er geht rechtlich dagegen vor, die AfD unterstützt ihn dabei. Von Storch hat wie Schmidt schon seit Längerem Verbindungen ins Trump-Lager. Trump-Vize Vance und der damalige Berater des Präsidenten, Tesla-Chef Elon Musk , hatten schon im Bundestagswahlkampf stark Partei für die AfD ergriffen und immer wieder eine in Deutschland wie Europa angeblich fehlende Meinungs- und Redefreiheit angeprangert. Vance hatte sich am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz demonstrativ mit Parteichefin Alice Weidel getroffen.














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