In der Prozessfortsetzung um eine erpresserische Entführung in Kreisen der Balkanmafia hat es am Mittwoch in Wien eine Wende gegeben. Zwei Kroaten wurden im März 2020 laut Anklage nach Wien gelockt, gefesselt und misshandelt. Neueste Ermittlungsergebnisse zeigen jetzt jedoch ein ganz anderes Bild, als von der Staatsanwaltschaft angeklagt. Nicht der Vater eines Entführten sollte erpresst werden, sondern ein Geschäftspartner. Es ging um Schwarzgeld aus illegalen Geschäften.