Im Prozess um eine schwere Erpressung in Kreisen der Balkanmafia sind die beiden Angeklagten am Mittwoch von einem Wiener Geschworenengericht zu sechs bzw. sieben Jahren Haft verurteilt worden. Zwei Kroaten wurden von der Gruppierung im März 2020 nach Wien gelockt, gefesselt und misshandelt. Ziel war, dass der Geschäftspartner von einem Opfer Lösegeld in der Höhe von einer Million Euro zahlt, da dieser viel Schwarzgeld aus illegalen Geschäften lukriert hatte.