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Декабрь
2025

"Totale Blockade": Trump droht Venezuela mit Einmarsch

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Die USA erhöhen den Druck auf Venezuela. Trump ordnet eine Blockade an – und droht dem Land zugleich mit Bodentruppen. Donald Trump hat eine Blockade gegen alle sanktionierten Öltanker von und nach Venezuela angeordnet und die Regierung des Landes als Terrororganisation eingestuft. Der Ölpreis zog daraufhin an. US-Rohöl der Sorte WTI verteuerte sich am Mittwoch um 1,3 Prozent auf 55,99 Dollar je Barrel. Es war zunächst unklar, wie die US-Regierung die Blockade durchsetzen will. In den vergangenen Monaten hat sie jedoch Tausende Soldaten und fast ein Dutzend Kriegsschiffe, darunter einen Flugzeugträger, in die Region verlegt. Trump verkündete: "Wegen des Diebstahls unserer Vermögenswerte und aus vielen anderen Gründen, darunter Terrorismus , Drogenschmuggel und Menschenhandel, wurde das venezolanische Regime zu einer ausländischen Terrororganisation erklärt." Das schrieb er am Dienstag auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social . Dort kündigte er auch die Blockade gegen die sanktionierten Öltanker an. Er drohte zudem mit dem baldigen Beginn von US-Bodeneinsätzen in dem südamerikanischen Land. Trumps bisherige Kampagne in der Region umfasst bereits mehr als zwei Dutzend Militärschläge auf Schiffe, bei denen mindestens 90 Menschen getötet wurden. Regierung Maduro spricht von "dreistem Diebstahl" Bereits nach der Beschlagnahmung eines Tankers durch die USA in der Vorwoche war eine faktische Seeblockade entstanden. Beladene Schiffe mit Öl im Wert von Millionen Dollar blieben in venezolanischen Gewässern, um nicht Gefahr zu laufen, ebenfalls beschlagnahmt zu werden. Die venezolanische Regierung hatte daraufhin von "dreistem Diebstahl" gesprochen und die Beschlagnahmung des Öltankers durch US-Kräfte als "Akt internationaler Piraterie" bezeichnet. Venezuelas Ölkunden, darunter chinesische Raffinerien, fordern wegen des gestiegenen Risikos höhere Rabatte. Insidern zufolge liegen die Preisnachlässe für die venezolanische Hauptsorte Merey bei Lieferungen nach China inzwischen bei bis zu 21 Dollar pro Barrel unter dem Referenzpreis der Nordseesorte Brent. Venezuela verfügt über die weltweit größten Ölreserven. Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro warf den USA vor, sein Land kolonisieren zu wollen, um sich dessen Reichtum an Öl, Gas und Gold anzueignen. Er beschuldigte die US-Regierung, zu diesem Zweck mit der Militärpräsenz einen Umsturz herbeiführen zu wollen. Dies sei "Imperialismus" der "faschistischen Rechten". Bei einer Ansprache in Caracas am Dienstag sagte Maduro: "Wir haben uns feierlich geschworen, unser Vaterland zu verteidigen, und in Venezuela wird der Frieden siegen." Trump: "Größte Armada in der Geschichte" Die venezolanische Ölministerin erklärte unterdessen, der Betrieb des staatlichen Ölkonzerns PDVSA werde durch die US-Maßnahmen nicht unterbrochen. Jedoch legte ein Cyberangriff in dieser Woche die Verwaltungssysteme des Konzerns lahm und zwang PDVSA zu einer vorübergehenden Aussetzung der Öllieferungen. Trump lässt derweil kaum einen Zweifel daran aufkommen, dass seine Regierung gewillt ist, das venezolanische Regime unter Maduro zu stürzen. "Venezuela ist vollständig von der größten Armada umzingelt, die jemals in der Geschichte Südamerikas zusammengezogen wurde", schrieb Trump. "Und sie wird noch größer werden – der Schock für sie [Venezuela] wird so groß sein wie nie zuvor …". Angeblich geht es Trump dabei um einen Krieg gegen den internationalen Drogenhandel. Doch an dieser Argumentation haben Experten erhebliche Zweifel. Auch sie glauben, dass es der Präsident vor allem auf die lukrativen venezolanischen Ölvorkommen abgesehen hat. Worum geht es Trump wirklich? In einem am Dienstag veröffentlichten Gespräch mit dem Magazin "Vanity Fair" legte auch Trumps Stabschefin Susie Wiles nahe, dass es dem US-Präsidenten primär darum gehe, das linksgerichtete Regime Maduros zu stürzen. Bis in die 70er-Jahre waren amerikanische Unternehmen in Venezuela stark vertreten. Doch dann stellten linke Regierungen den Ölsektor des Landes allmählich unter staatliche Kontrolle. Ab 2007 wurde Venezuelas Ölindustrie unter der Regierung von Hugo Chávez komplett verstaatlicht. Trump hat aus seinem Wunsch, dass die USA wieder in die Ölindustrie des südamerikanischen Landes einsteigen, keinen Hehl gemacht. Venezuela verfügt über die größten Ölreserven der Welt, die jedoch aufgrund internationaler Sanktionen weit unter ihrer Kapazität gefördert werden. Ein Großteil des Öls des Landes wird an China verkauft. Unterdessen stimmte auch Chiles frisch gewählter Präsident in den Chor der Maduro-Gegner ein. Der ultrarechte José Antonio Kast rief zu einem Ende der "Diktatur" des "linksnationalistischen Präsidenten Venezuelas" auf. Er würde "jegliche Situation unterstützen, die die Diktatur beendet", sagte der Rechtspopulist und Trump-Bewunderer Kast nach einem Treffen mit dem argentinischen Präsidenten Javier Milei in Buenos Aires am Dienstag. Maduro bezeichnete er als "Narko-Diktator". Im US-Kongress regt sich derweil Widerstand gegen das Vorgehen der Trump-Administration. So kündigte der demokratische Abgeordnete im Repräsentantenhaus, Joaquin Castro, an, dass er eine Resolution in die Kammer einbringen werde. Castro will dafür sorgen, dass die "Feindseligkeiten gegen Venezuela" aufhören, wie er bei X schrieb. Er nannte die von Trump angekündigte Seeblockade eine "Kriegserklärung".














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