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Декабрь
2025

Epstein-Akten: So oft flog Trump in Epsteins Privatjet

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Die US-Regierung stellte Tausende weitere Epstein-Akten ins Netz, löschte sie dann wieder und lud sie später wieder hoch. Brisant: Donald Trump wird in den neuen Akten belastet. Die US-Regierung hat weitere Dokumente zum Fall des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein veröffentlicht. Zunächst wurden diese am Dienstagmorgen wieder gelöscht, dann wieder hochgeladen. Versehen wurde der Upload mit einem X-Post des Justizministeriums: "Einige dieser Dokumente enthalten unwahre und sensationalistische Aussagen über Präsident Trump." Man habe sich dennoch entschieden, sie verfügbar zu machen. Bei den Dokumenten handelt es sich um Tausende Regierungsdokumente und E-Mails sowie Videos der Gefängnisbehörde. Newsblog zur US-Politik: Erfahren Sie hier die neuesten Entwicklungen Bill Clinton stellt Forderung – Trump reagiert auf Epstein-Akte Die Dateien enthalten Trumps Namen wohl Hunderte Male. Unter anderem geht es um Informationen über Flüge von Trump mit Epsteins Flugzeug. Während einem dieser Flüge sollen demnach nur Trump, Epstein und eine 20-jährige Frau an Bord gewesen sein. Ein Staatsanwalt wird mit den Worten zitiert, Trump sei "deutlich öfter an Bord gewesen als zuvor bekannt (oder als uns bewusst war)". Trump sei zwischen 1993 und 1996 achtmal mit Epsteins Privatjet geflogen – zweimal unter anderem mit Personen, die später Zeugen im Prozess gegen Epsteins Komplizin Ghislaine Maxwell wurden. Andere Flüge trat Trump unter anderem in Gesellschaft seiner damaligen Ehefrau Marla Maples, seiner Tochter Tiffany und seinem Sohn Eric an. Außerdem soll in den neu veröffentlichten Akten ein Austausch zwischen Gefängnisbeamten über Epsteins psychischen Zustand wenige Wochen vor dessen Tod vorkommen, berichtet die "New York Times". Die US-Regierung äußerte sich auf Anfrage der Zeitungen nicht zu der Veröffentlichung. Das Justizministerium hatte am vergangenen Freitag nach massivem Druck der Öffentlichkeit und des US-Parlaments Tausende Dateien auf seiner Webseite hochgeladen. Die Freigabe erfolgte am letzten Tag einer Frist, die dem Ministerium auferlegt worden war. Kurz nach der Veröffentlichung wurden mehrere Dateien vorübergehend wieder gelöscht. Grund sei der Schutz von Opfern, hieß es aus dem Ministerium. Auf vielen der kurzzeitig gelöschten Fotos war unter anderem Trump zu sehen. Der Kongress reagierte auf die unvollständige Veröffentlichung des Materials und die Schwärzung vieler Dokumente mit Kritik. Darum sind die Epstein-Akten so brisant Der Fall Epstein beschäftigt die Öffentlichkeit seit Langem. Über Jahre hatte der Multimillionär aus New York einen Missbrauchsring betrieben, dem Dutzende junge Frauen und Minderjährige zum Opfer fielen. Epstein soll minderjährige Mädchen mehrere Jahre auch selbst missbraucht haben. 2019 starb er mit 66 Jahren im Gefängnis. Der Finanzier hatte beste Kontakte in die High Society, was zahlreiche Spekulationen über die Tragweite des Skandals mit sich brachte. Per Gesetz wurde schließlich vor einem Monat die Veröffentlichung der Akten verfügt, gegen die sich Trump lange gewehrt hatte. Der US-Präsident kannte Epstein gut, wie frühere Fotos zeigen. Allerdings gibt es derzeit keine Hinweise auf eine Verwicklung des Republikaners in den Skandal.














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