Geschenkökonomie | Der ökonomische (Un)Sinn von Weihnachten: Warum es keine „richtigen“ Geschenke gibt
In den Siebzigern bekam meine Mutter von mir einmal das wohl enttäuschendste Geschenk, das jemals zu Weihnachten verschenkt wurde. Ich hatte es selbst gemacht, was immer ein schlechtes Zeichen ist. Zunächst nahm ich einen Kleiderbügel, den ich gefunden hatte und bog ihn auseinander. Dann stahl ich aus dem Strickkorb meiner Mutter zwei Knäuel Wolle, ein gelbes und ein blaues.
Ich wickelte die Wolle um den Kleiderbügel, gerade so, wie man einen Maibaum mit bunten Bändern umwickelt. Dann schnitt ich etwa fünf Zentimeter lange Wollschnüre von beiden Knäueln ab und knüpfte sie in regelmäßigen Abständen an den bunten Kleiderbügel.
Das mieseste Geschenk der Welt machte ich meiner Mutter
Schließlich schlang ich das letzte Wol
Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag.
