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Декабрь
2025

Börse für Anfänger: Darum sollten Sie mit kleinen Beträgen starten

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In einer Ratgeberserie erklärt die t-online-Redaktion Schritt für Schritt, wie ein erfolgreicher Start an die Börse gelingen kann. Heute geht es darum, wie man mit kleinen Summen ein Gespür für die Börse bekommt. In der ersten Folge von "Ihr Weg an die Börse" ging es um die Frage, warum Sie überhaupt an der Börse investieren sollten , welche Chancen damit verbunden sind, und wie Sie Risiken richtig einordnen können. Vielleicht fühlen Sie sich so etwas wohler mit dem Gedanken, erste Erfahrungen an der Börse zu sammeln. Wichtig ist, dass Sie einmal ein Gefühl entwickeln, wie Sie mit manchmal schwankenden Börsenkursen und Depotguthaben umgehen. Daher die gute Nachricht: Es spricht nichts dagegen, sich der Sache langsam und mit kleinen Beträgen anzunähern. Diesem Thema widmet sich diese Folge der t-online-Ratgeberreihe. Anlegen ist nicht traden Einmal vorweg: Börse ist nicht zwangsläufig "Casino", sondern vor allem ein praktikables Mittel, um langfristig Vermögen aufzubauen und in der Rentenzeit genügend Geld zu haben. Wichtig ist also zunächst, sich nicht von schillernden Werbeversprechen der einen oder anderen Finanzplattform fehlleiten zu lassen, die Börse ermögliche "schnelle Gewinne". Solche Plattformen richten sich an sogenannte Trader, nicht an Anleger. Beim Trading geht es um kurzfristige Kursbewegungen – oft innerhalb von Stunden oder Tagen. Wer tradet, versucht, Preisschwankungen auszunutzen. Dafür braucht es Wissen, Erfahrung, Zeit und vor allem: starke Nerven. Schon der Wirtschaftsnobelpreisträger Eugene Fama wusste, dass kein Börsenhändler oder Anleger Ereignisse vorhersagen und die Marktrendite systematisch schlagen kann. Wer tradet, wettet. Man kann richtig liegen – oder falsch. Im Gegensatz dazu ist Geldanlage kein Spiel. Denn hier investieren Sie über Fonds oder ETFs langfristig in einen Aktienkorb. Über Jahre oder Jahrzehnte haben sie so am Wachstum der Unternehmen oder Märkte teil. Dabei gleichen sich kurzfristige Schwankungen meist aus, und der sogenannte Zinseszinseffekt entfaltet seine Kraft : Auf bereits erzielte Gewinne kommen neue Gewinne – ein Effekt, der mit der Zeit immer stärker wirkt. "Ihr Weg an die Börse", Teil 2: Von der Wirtschaftskraft der Welt profitieren mit ETFs Die Qual der Wahl: Wer bietet günstige Aktienfonds eigentlich an? Starten Sie mit einem Sparplan Ein einfacher und bewährter Einstieg in die Welt der Börse ist ein Fondssparplan. Dabei investieren Sie monatlich feste Raten, etwa 25 oder 50 Euro, in einen Aktienfonds oder Aktien-ETF Ihrer Wahl – und damit in Hunderte oder sogar Tausende Aktien gleichzeitig . Sie streuen so Ihr Anlagerisiko – und über die Zeit sammelt sich so Vermögen an. Wie viel Sie sparen, hängt auch von Ihrer finanziellen Lage ab. Ein Richtwert: 10 Prozent Ihres frei verfügbaren Einkommens können ein guter Anfang sein. Wer beispielsweise 300 Euro monatlich zur freien Verfügung hat, könnte mit 30 Euro starten. Und das Gute daran: Sie können den Sparbetrag jederzeit anpassen – nach oben wie nach unten. ETF-Sparplan: Warum sich langfristiges Investieren auszahlt ETFs für Anfänger: So gelingt der Einstieg an der Börse Auch eine sogenannte Einmalanlage ist möglich, etwa wenn eine größere Summe zur Verfügung steht. Doch auch hier gilt: Kleine Schritte sind oft der bessere Weg. Denn wer mit geringem Einsatz beginnt, kann den Markt erst einmal beobachten, Erfahrungen sammeln – und mögliche Verluste fallen weniger ins Gewicht. Beim Sparplan gewinnt die Psychologie Stellen Sie sich vor, die Börse bricht in kurzer Zeit um 10 Prozent ein, bevor sie sich anschließend über einige Monate hinweg wieder erholt. Haben Sie 5.000 Euro auf einmal investiert, wären 500 Euro (10 Prozent) zunächst einmal auf dem Papier weg. Erst langsam steigert sich Ihr Vermögen wieder. Investieren Sie dagegen kleine Beträge zeitversetzt, leidet nur die anfängliche Rate unter dem Kursverlust. Von 1.000 Euro wären "nur" 100 weg. Gleichzeitig kaufen Sie im kommenden Monat für 1.000 Euro günstigere Fondsanteile nach und profitieren mehr vom Wertzuwachs. Auch wenn diverse Untersuchungen belegen, dass eine Einmalanlage in der langen Frist von 10 bis 15 Jahren bessere durchschnittliche Renditen pro Jahr erreicht als schrittweises Ansparen derselben Summe, gewinnt beim Sparplan dennoch klar die Psychologie. Und darum geht es auch, wenn Sie neu an der Börse sind. Warum ein Musterdepot helfen kann Wollen Sie vielleicht erst einmal eine "Trockenübung" machen? Auch das ist möglich – mit einem sogenannten Musterdepot, das viele Banken und Broker kostenlos anbieten. Es funktioniert wie ein echtes Wertpapierdepot, mit dem Unterschied, dass Sie kein echtes Geld einsetzen. Sie können versuchsweise ETFs kaufen oder verkaufen, wobei die Kurse an die tatsächlichen Börsendaten gekoppelt sind. So sehen Sie, wie sich der Depotwert verändert, wenn Aktien fallen, oder wie sich ein Sparplan auf einen Aktienfonds bzw. ETF langfristig auswirkt – und können überprüfen, wie Sie sich dabei fühlen. Risiken von Geldanlagen an den Kapitalmärkten Nur solche Sparer, die sich der Chancen und Risiken bewusst sind, können gute Investitionsentscheidungen treffen – egal ob sie bereits erfahrene Anleger oder Anfänger sind. Kurz gesagt, Sie sollten folgende Risiken kennen: Marktrisiko: Die Kurse von Aktien, Fonds oder ETFs schwanken – manchmal stark. Diese Schwankungen sind kurzfristig oft nicht vorhersehbar und können von politischen Ereignissen, Konjunkturdaten oder auch nur von Stimmungen am Markt beeinflusst werden. Ein Blick zurück zeigt, wie stark solche Schwankungen sein können: Nach der Dotcom-Blase Anfang der 2000er-Jahre verloren viele Technologieaktien mehr als die Hälfte ihres Werts. Ähnliches geschah während der Finanzkrise 2008 oder dem Corona-Crash 2020. In diesen Phasen sanken die Kurse kurzfristig um 30 bis 50 Prozent – bevor sie sich über die folgenden Jahre langsam wieder erholten. Unternehmensrisiko: Einzelne Firmen können in Schwierigkeiten geraten – durch schlechte Geschäftsentscheidungen, Betrug oder eine veränderte Marktlage. Prominente Beispiele wie Wirecard oder früher die Deutsche Telekom zeigen: Selbst bekannte Unternehmen sind nicht vor Verlusten oder Pleiten gefeit. Im schlimmsten Fall kann das zu einem Totalverlust führen, wenn die Aktie ihren gesamten Wert verliert. Psychologische Risiken: Viele Anfänger reagieren auf Verluste panisch und verkaufen ihre Anlagen zum falschen Zeitpunkt. Oder sie überschätzen sich nach ersten Erfolgen und setzen größere Summen – oft mit ernüchterndem Ergebnis. Neben den bereits genannten Risiken gibt es noch das Inflations-, das Liquiditäts- und das Wechselkursrisiko, mehr dazu erfahren Sie hier. Das heißt nicht, dass man die Finger von der Börse lassen sollte. Aber es zeigt: Wer investiert, muss mit teilweise starken Kursrückgängen rechnen und sollte entsprechend vorsorgen. Aktien für die Ewigkeit: Diese Titel sollten Sie niemals verkaufen Der Weg zum Investitionserfolg: Warum Sie nie zu alt sind, um zu lernen Warum kleine Beträge diese Risiken minimieren können Gerade weil der Einstieg an den Kapitalmärkten mit Risiken verbunden ist, raten viele Experten dazu, mit kleinen Beträgen zu beginnen. Und das hat mehrere gute Gründe. Begrenzung des Verlustrisikos: Anfänger machen typischerweise noch Fehler – sei es bei der Auswahl der Wertpapiere, dem richtigen Zeitpunkt für Kauf oder Verkauf oder beim Risikomanagement. Wer nur 25 oder 50 Euro monatlich investiert, kann sich diese Fehler leisten. Sie sind Teil des Lernprozesses, aber ohne schwerwiegende finanzielle Folgen. Aufbau von Erfahrung und Routine: In den ersten Wochen und Monaten lernen Börseneinsteiger verschiedene Produkte kennen, beobachten Kursschwankungen und entwickeln eine persönliche Anlagestrategie. Wer mit wenig Geld startet, bleibt in der Regel entspannter, selbst wenn die Kurse stark schwanken. Panikverkäufe lassen sich so eher vermeiden. Kleine Beträge schützen vor Selbstüberschätzung: Nach einem ersten Erfolg überschätzen viele ihre Fähigkeiten – und riskieren beim nächsten Mal zu viel. Wer dagegen diszipliniert und regelmäßig kleine Summen anlegt, lernt langfristiges Denken und entwickelt ein Gespür für den Markt. Aufbau eines breit gestreuten Depots: Viele Broker ermöglichen heute schon mit wenigen Euro den Kauf von ETF-Anteilen oder Aktienbruchteilen. So können Sie auch mit begrenztem Kapital ein diversifiziertes Portfolio aufbauen, also Ihr Geld auf viele verschiedene Unternehmen, Branchen und Länder verteilen. Kurz gesagt: Kleine Beträge schaffen Sicherheit, ermöglichen Lernen und fördern einen soliden Vermögensaufbau ohne unnötige Risiken. Fazit: Geduld zahlt sich aus Welche weiteren Eigenschaften sollten Börseneinsteiger neben dem Start mit kleinen Beträgen beherzigen? Behalten Sie einen langen Anlagehorizont im Blick und bleiben Sie auch bei Rückschlägen geduldig. Streuen Sie Ihr Geld breit über verschiedene Anlageklassen, Regionen und Branchen. Investieren Sie nur Beträge, auf die Sie langfristig verzichten können. Vermeiden Sie häufige Käufe und Verkäufe, denn jede Transaktion kostet. Und vor allem: Legen Sie erst dann echtes Geld an, wenn Sie die Funktionsweise der Produkte, in die Sie investieren möchten, vollständig verstehen. Lesen Sie in den weiteren Folgen der t-online-Ratgeberserie, welche ETFs sich gut für Einsteiger eignen und wo und wie Sie diese kaufen können.














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