Der Wissenschafter Wolfgang Mazal bedauert, dass über die Daten zur sinkenden Geburtenrate ausschließlich negativ kommuniziert werde. Es sei "fatal, wenn man ständig von einem Scheitern der Familienpolitik spricht", sagte der Leiter des Österreichischen Instituts für Familienforschung (ÖIF) an der Universität Wien im APA-Gespräch. "Manche Phänomene sind einfach statistisch erklärbar", betonte Mazal. Zudem habe es bereits "enorme Anstrengungen" gegeben, um gegenzusteuern.