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Und plötzlich ist er weg: Hinter den Kulissen von Alonsos Real-Aus

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Xabi Alonso ist nicht länger Trainer von Real Madrid

Diese Amtszeit war ein laues Lüftchen

MADRID. Wochenlang angezählt – und jetzt weg. Das Kapitel Xabi Alonso ist bei Real Madrid nach bloß sieben Monaten beendet. Das Philosophieren darüber, wie glorreich dieser neue Abschnitt nach Carlo Ancelotti mit einem innovativen Trainer werden könnte, währte am Ende tatsächlich länger als die eigentliche Amtszeit.

Alonso wird kein zweiter Zinédine Zidane, dessen Aura selbst die größten Stars in den Bann zog, der die Mannschaft unter anderem zum unvergleichlichen Kunststück von drei Champions-League-Titeln in Serie führte. Der Baske gesellt sich stattdessen zu den Rafael Benítez‘, Julen Lopeteguis und Santiago Solaris dieser Welt. Zu denen, die am Kader der Königlichen gescheitert sind.

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Auch aufgrund des schwierigen Drahts zu den Akteuren ließ die Mitteilung des Klubs zunächst die Interpretation zu, dass Alonso selbst das Handtuch warf, aufgrund des Missverhältnisses zwischen seinen eigentlichen Ideen und den notwendigen Anpassungen an den Kader keinen Sinn mehr in einer Fortsetzung der Zusammenarbeit sah, zu erschöpft vom ständigen Hangeln von Endspiel zu Endspiel war. Real bezeichnete die Trennung nämlich als eine Entscheidung auf einvernehmlicher Basis. Wie im Mai 2025 bei Ancelotti.

Xabi Alonso wollte weitermachen

Im Laufe des Abends kristallisierte sich aber heraus: Entlassung statt Einvernehmen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge – etwa die Radiosender COPE und SER, die Sportzeitung AS und „El Chiringuito“ – sei der Entschluss keineswegs von Alonso ausgegangen. MARCA berichtet indes, Real habe das Trennungsthema zur Sprache gebracht und Alonso den Schritt schweren Herzens akzeptiert. Der 44-Jährige sei grundsätzlich entschlossen gewesen, seinen Job weiterhin auszuüben, laut „El Chiringuito“ allerdings gegen 16:30 Uhr von Generaldirektor José Ángel Sánchez im persönlichen Gespräch in Valdebebas über sein Aus informiert worden. Zwischen den beiden gab es auf dem Rückflug bereits einen Austausch über die Situation, heißt es.

Trainer beklagt offenbar Macht der Stars

Sánchez gegenüber habe Alonso laut dem Reporter Antón Meana von Sender SER abschließend zu verstehen gegeben, man dürfe den Spielern nicht derart viel Macht geben und sich stets an ihre Seite stellen. Es sei das Hauptproblem gewesen und unmöglich, die Kabine unter diesen Umständen zu dominieren. Stichwort Vinícius Júnior, dessen Auswechsel-Eklat Ende Oktober im LaLiga-Clásico und die ausgebliebene Strafe für den Brasilianer, was den Trainer enteierte.

Dem Vernehmen nach weilte der Coach seit 13 Uhr im Trainingszentrum, um im Büro zu arbeiten. Der Real-Tross kam erst am frühen Morgen zurück aus Saudi-Arabien, das Team bekam für den restlichen Tag frei – und erfuhr größtenteils später offenbar auch erst durch die Pressemitteilung des Vereins von Alonsos Schicksal. Eine Trennung von der Mannschaft ohne Abschied, am Dienstag geht es morgens direkt mit Nachfolger Álvaro Arbeloa weiter, dessen Debüt an der Seitenlinie dann wiederum schon tags darauf im Rahmen des Copa-del-Rey-Achtelfinals gegen Albacete Balompié ansteht (21 Uhr). Schlag auf Schlag.

Personalie Pintus sorgt für Spannungen

Von Alonso gibt es öffentlich übrigens noch keinerlei Reaktion auf das Aus, das im Grunde genommen lange in der Luft lag, aber zu einem unerwarteten Zeitpunkt eingetreten ist. Das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht haben soll abgesehen von der im Clásico verpassten Chance auf den ersten Titel der Saison auch die Besetzung der medizinischen Abteilung. Einerseits wurde Dr. Niko Mihic um den Jahreswechsel herum zurückgeholt. Der Arzt hatte sich im Sommer 2023 verabschiedet, gilt als Vertrauensperson von Florentino Pérez.

Und dann wäre da noch die Personalie Antonio Pintus. Aufgrund der Verletzungsprobleme soll Real Alonso dazu gedrängt haben, den italienischen Athletiktrainer wieder in den Trainerstab einzubinden. Diesem gehörte er unter Ancelotti stets an, Alonso brachte aber seine eigenen Leute mit (Ismael Camenforte als Fitnesstrainer), woraufhin Pintus zum „Performance Manager“ umfunktioniert und nicht mehr so eng an die Profis herangelassen wurde.

Dass die Führung seinen engsten Mitarbeiterkreis verändern wollte, sei für Alonso eine Grenzüberschreitung gewesen. Verhärtete Fronten. Aufgrund seiner Ablehnung fiel es dem Klub letztlich offenbar nur noch leichter, sich gegen eine gemeinsame Zukunft zu entscheiden. Ebenso angesichts des Eindrucks, den Alonso intern gemacht haben soll: unter all diesen Umständen sei es schwierig. Seltsam nur, dass Pintus zu einem derartigen Streitthema wurde, schließlich war die Verletzungsmisere die vergangenen Spielzeiten bekanntlich noch größer.

Es wird eine Mammutaufgabe, diese Misere allmählich in den Griff zu bekommen. Und erst recht, diesen wankenden Riesen von der Concha Espina wieder in ein ruhiges Fahrwasser zu bringen. Wohl mindestens bis zum Sommer darf Arbeloa sein Glück versuchen. Quo vadis, Real Madrid?

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