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AfD-Politiker wollen mit Rechtsextremist Sellner in Brandenburg auftreten

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Prominente AfD-Politiker planen eine Veranstaltung mit dem österreichischen Rechtsextremisten Martin Sellner. Das Thema "Remigration" hatte vor zwei Jahren bundesweite Massenproteste gegen die Partei ausgelöst. Der österreichische Rechtsextremist Martin Sellner, Führungsfigur der "Identitären Bewegung", will am Donnerstagabend kommender Woche mit den AfD-Abgeordneten Lena und Steffen Kotré im brandenburgischen Luckenwalde auftreten. Thema der Veranstaltung soll "Remigration – Theorie und Praxis" sein. Die Landtagsabgeordnete Lena Kotré machte die Ankündigung zur Veranstaltung am Mittwochmorgen öffentlich. Ihr Ehemann Steffen Kotré ist Abgeordneter der AfD im Bundestag. Die Jugendorganisation "Identitäre Bewegung" wird vom deutschen Verfassungsschutz als klar rechtsextremistisch eingestuft. Sie steht offiziell auf der Unvereinbarkeitsliste der AfD, die Verbindungen zur Partei aber sind eng. Der Bundesvorstand der AfD sei über die Veranstaltung vorab nicht informiert worden, teilte ein Sprecher t-online am Mittwoch mit. Anfragen an den Landesvorstand und Lena Kotré blieben bis zur Veröffentlichung dieses Textes unbeantwortet. Gericht beurteilt Sellners Konzept als Verstoß gegen die Menschenwürde Vor genau zwei Jahren hatte ein Bericht des Mediums "Correctiv" über ein "Geheimtreffen" von Sellner mit AfD- und CDU-Politikern in Brandenburg zum selben Thema zu bundesweiten Massenprotesten gegen die AfD geführt. Auslöser dafür waren vor allem die laut "Correctiv" bei dieser Veranstaltung besprochenen Pläne von Sellner zur "Vertreibung von Millionen Menschen aus Deutschland", die sich demnach auch gegen "nicht-assimilierte" Staatsbürger mit Migrationshintergrund richten sollten. Die Berichterstattung zum Treffen war seither Gegenstand mehrerer Gerichtsverfahren. Zuletzt wies das Landgericht Hamburg im Dezember Klagen von Teilnehmern des Treffens gegen "Correctiv" ab . Im Oktober 2025 hat das Bundesverwaltungsgericht Sellners "Remigrationskonzept" zudem im Rahmen des – inzwischen gekippten – Verbots des Magazins "Compact" als Verstoß gegen die im Grundgesetz verbriefte Menschenwürde eingestuft, weil es sich auch auf Staatsbürger beziehe. Die Umfragewerte der Partei waren nach der Berichterstattung und den Protesten Anfang 2024 kurzzeitig gefallen. AfD-Vertreter sind öffentlich seither nicht mit Sellner aufgetreten. Die AfD aber hat den umstrittenen Begriff "Remigration" verstärkt übernommen und offiziell eine rechtskonforme Definition erarbeitet, die sich nicht auf Staatsbürger bezieht. Im Januar 2025 hatte AfD-Chefin Alice Weidel auf dem Bundesparteitag der AfD in Riesa im Bundestagswahlkampf gesagt: "Wenn es dann Remigration heißen soll, dann heißt es eben Remigration." Vor allem der ehemalige EU-Spitzenkandidat der AfD, Maximilian Krah, der früher selbst für "Remigration" warb, stellt sich nun gegen Sellner und sieht die Übernahme des Begriffs durch die Partei als möglichen Auslöser und Futter für ein Parteiverbotsverfahren. Krah sagte t-online im Juni 2025 mit Blick auf Sellners Konzept und die Verwendung des Begriffs im rechten Spektrum: "Sie wollen natürlich diskriminieren – und das entlang der ethnischen Grenzen."














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