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Bundeswehr: Truppe meldet Personal-Zuwachs – Pistorius setzt auf Wehrdienst

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Die Bundeswehr zählt so viele Soldaten wie seit 2014 nicht. Boris Pistorius hofft auf den neuen Wehrdienst. Nur eine Zahl macht dem Verteidigungsminister Sorgen. Die Bundeswehr ist erstmals seit Jahren deutlich gewachsen und zählt nun 184.200 Soldaten in der aktiven Truppe. "Wir haben das beste Einstellungsergebnis seit Aussetzung der Wehrpflicht . Außerdem ist die aktive Truppe so groß wie seit zwölf Jahren nicht mehr", sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) der Deutschen Presse-Agentur weiter. Die Zahl bedeutet einen Anstieg um rund 3.000 Soldatinnen und Soldaten zum Stichtag 31. Dezember 2025. Die Zahl der freiwillig Wehrdienstleistenden stieg im vergangenen Jahr nach Angaben des Verteidigungsministeriums auf 12.200, nach 10.300 Männern und Frauen im Jahr 2024. Dies ist ein Plus von mehr als 18 Prozent. Selbstgestecktes Ziel waren allerdings 15.000 freiwillig Wehrdienstleistende. Die Zahl soll in diesem Jahr auf 20.000 junge Männer und Frauen steigen. Grönland: Pistorius warnt Trump vor Alleingängen Missstand : Sexuelle Übergriffe bei Elite-Einheit Der neue Wehrdienst soll weiteren Zuwachs bringen Pistorius bewertete die wachsenden Personalzahlen als Zeichen für das große Vertrauen in die Bundeswehr. "Die Bereitschaft der jungen Menschen, sich für die äußere Sicherheit Deutschlands einzusetzen, steigt. Das stimmt mich optimistisch, dass sich auch in 2026 viele motivierte und engagierte Männer und Frauen für die Bundeswehr entscheiden werden – ob zivil oder militärisch, ob im neuen Wehrdienst oder länger dienend", sagte der Minister. Die Truppe hatte in den vergangenen Jahren trotz umfangreicher Werbekampagnen mit sinkenden oder stagnierenden Personalzahlen zu kämpfen. So war im Jahr 2024 die Zahl der Soldaten trotz mehr Einstellungen erneut leicht auf rund 181.150 Soldatinnen und Soldaten in der aktiven Truppe gesunken. Nato-Ziele: 260.000 Bundeswehr-Soldaten bis 2035 Um die neuen Nato-Ziele erfüllen zu können, muss die Bundeswehr aber kräftig wachsen. So soll die aktive Truppe bis Mitte der 30er-Jahre auf 260.000 Männer und Frauen vergrößert werden. Zudem soll es 200.000 Soldaten in der Reserve geben. Diese Reserve soll wesentlich aus den Männern und Frauen aufgebaut werden, die den neuen Wehrdienst leisten, für den seit Jahresbeginn die gesetzlichen Grundlagen da sind. Die Bundeswehr hat im vergangenen Jahr mehr als 25.000 Soldaten eingestellt. Das Verteidigungsministerium spricht von einem Plus von 23 Prozent und dem besten Einstellungsergebnis als Freiwilligenarmee seit Aussetzung der Wehrpflicht im Jahr 2011. Die Abbruchquote liegt weiter bei knapp 25 Prozent. "Hier werden wir weiterhin große Anstrengungen darauf richten, die einmal gewonnenen Soldatinnen und Soldaten von einem Verbleib in der Bundeswehr zu überzeugen", erklärte die Sprecherin. Maßnahmen dazu seien ein "transparenteres Erwartungsmanagement" bereits vor Dienstantritt, der Ausbau an heimatnahen Angeboten, attraktive Infrastruktur und sinnstiftende Ausbildung. Zudem sollen Unzufriedenen alternative Dienstoptionen aufgezeigt werden.














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