Derbysieger! 3:2 gegen Delitzsch.
Die erste Herrenmannschaft des VSV hielt, was sie versprochen hatte und triumphierte vor großer Kulisse im Derby mit einem hart umkämpften 3:2 Heimsieg!
Trainer Anton Rogow schickte wohl bewusst die größten und blockstärksten Spieler aufs Feld, um der Angriffspower der Gäste aus Delitzsch Gegenwehr zu bieten. Von Anfang an entwickelte sich ein harter Schlagabtausch, in der Jena durch einige Eigenfehler zu Beginn des Matches eine Führung herausspielen konnte. Immer stabiler stand die Annahme der Hausherren im Verlauf des ersten Satzes. Zuspieler und späterer MVP Franz Stückrad verteilte geschickt die Bälle. Am Ende hieß es dank hochkonzentrierter und willensstarker Leistung 25:21 und Satzführung für den VSV.
Im zweiten Satz wendete sich leider das Bild, Delitzsch konnte seine Eigenfehler abstellen und baute hohen Druck mit starken Sprungaufschlägen auf. Vor allem der Ausnahmespieler auf der Diagonalposition von Delitzsch punktete meist nach Belieben und trug erheblich zum deutlichen Satzausgleich 25:13 für Delitzsch bei.
Im dritten Satz wendete sich wieder das Bild. Der VSV hielt bärenstark gegen das mutige Spiel der Gäste dagegen. Die Annahme stand mittlerweile sicher, auch dank des zweiten Liberos Julian Müller. Jenas Außenangreifer sammelten aus allen Lagen fleißig Punkte. Am Ende half die Schiedsrichterin beim Stand von 22:23 aus Jenaer Sicht mit einer knappen Entscheidung für Jena, sowie der folgenden roten Karte, wegen Beleidigung, für den gegnerischen Co-Trainer und den damit verbundenen Punktgewinn. Ein Angriffsfehler der Gäste brachte das 25:23 und der Jubel in der lautstarken Halle war am Siedepunkt. Mit 2:1 Satzführung für Jena wurden erneut die Seiten gewechselt.
Leider zeigte im vierten Satz erneut Delitzsch sein Können, dominierte vor den knapp 50 mitgereisten Fans angetrieben das Spielgeschehen und konnte sich schnell vorentscheidend absetzen. Ein paar taktische Wechsel änderten nichts an dem deutlichen 25:15 für die Gäste und damit ging es in den alles entscheidenden fünften Satz.
Im Tiebreak zeigte der VSV endgültig, wer Herr im Haus ist, spielte nahezu fehlerfrei und setzte sich sich schnell über 8:3 und 11:4 entscheidend ab. Mit einem der grandiosesten Ballwechsel des Abends und dem Einerblock von Hannes May zum 14:8 waren die Gäste endgültig geschlagen. Der Jubel nach 15:9 und dem Heimsieg gegen starke Gäste kannte keine Grenzen. Im tanzenden Kreis hallte ein Sprechchor „Derbysieger“ durch die Halle und Jena durfte verdient zum Feiern übergehen. EIn großer Danke gilt der lautstarken Unterstützung der heimischen Fans. Belohnt wurden alle, die den Weg nach Lobeda gefunden hatten. Aktuell ist der 5. Tabellenplatz mit Anschluss an die Tabellenspitze errungen.
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