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TomTom-Studie: NRW-Städte mit Rekordstaus 2025

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Pendler in NRW verlieren jährlich dutzende Stunden im Stau. Eine neue Studie zeigt: In den meisten Städten wird es sogar noch schlimmer. Durchschnittlich 33 Kilometer pro Stunde – so langsam kommen Autofahrer in Düsseldorf voran. Die Landeshauptstadt ist damit kein Einzelfall: In ganz Nordrhein-Westfalen stehen Pendler immer länger im Stau, und für 2026 gibt es wenig Aussichten auf Besserung. Das geht aus dem aktuellen Verkehrsindex des Karten- und Navigationsspezialisten TomTom hervor. Demnach liegen vier der zehn städtischen Großräume mit der höchsten Staubelastung in Deutschland in NRW: Essen belegt bundesweit Platz zwei hinter Berlin, gefolgt von Köln auf Rang sieben, Wuppertal auf Platz neun und Düsseldorf auf Platz zehn. Bielefeld und Bonn folgen direkt dahinter auf den Plätzen elf und zwölf. Essen: Fahrten dauern 39 Prozent länger als nötig Besonders betroffen ist Essen. Die sogenannte Stau-Rate liegt dort bei 39,3 Prozent – das bedeutet, dass Autofahrten im Schnitt 39,3 Prozent länger dauern als dieselbe Strecke ohne Stau. Die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit sank im vergangenen Jahr auf nur 36 Stundenkilometer – trotz mehrerer Autobahnen im städtischen Großraum. Pendler mit je zehn Kilometer Hin- und Rückweg zur Arbeit verlieren dadurch laut Statistik rund 46 Stunden im Jahr. In Köln kamen Autofahrer mit durchschnittlich 43,6 Stundenkilometern etwas schneller voran. Allerdings verzeichnete die Domstadt einen erheblichen Anstieg der Staubelastung: Die Stau-Rate stieg um zehn Prozent auf 35 Prozent. In Düsseldorf sank die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit sogar auf 33,1 Stundenkilometer – laut Studie Ausdruck der hohen Auslastung des Straßennetzes. Auch Fahrradstadt Münster betroffen Die Zeitverluste nehmen laut der Auswertung in den meisten NRW-Städten zu oder stagnieren bestenfalls. Das gilt sogar für das überregional als Fahrradstadt bekannte Münster, wo die Stau-Rate um 3,3 Prozent auf 28,5 Prozent stieg. Auch mittelgroße Städte wie Mönchengladbach oder Aachen verzeichneten einen Anstieg um ein bis zwei Prozent. Eine rühmliche Ausnahme ist dagegen Bochum, wo sich die Stau-Rate deutlich verbesserte. Auch in Wuppertal entspannte sich die Situation leicht. Experten: Wenig Hoffnung für 2026 Für das laufende Jahr machen die Experten den NRW-Autofahrern wenig Hoffnung. Die zahlreichen, oft parallelen Bauarbeiten an Straßen, Kanälen, Fernwärme- und Glasfasernetzen seien zwar nötig, brächten kurzfristig aber weitere Belastungen. Hinzu kommt der wachsende Fahrzeugbestand: 2025 wurde in Deutschland erneut ein Höchststand bei den zugelassenen Kraftfahrzeugen erreicht. Hohe Mieten und fehlender bezahlbarer Wohnraum führten zudem dazu, dass viele Beschäftigte ins Umland ausweichen, so die Studie. Das verlängere die Pendelwege und erhöhe die Abhängigkeit vom Auto, da alternative Verkehrsangebote außerhalb der Städte häufig begrenzt sind. "Vieles spricht dafür, dass sich Autofahrerinnen und Autofahrer auch 2026 auf hohe Stauwerte und Zeitverluste einstellen müssen", heißt es in der Auswertung. Die TomTom-Auswertung beruht auf Verkehrsdaten fest eingebauter Infotainmentsysteme in Autos, von TomTom-Navigationsgeräten und anonymisierten Smartphone-Daten.














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