Kully ist zehn - und auf der Flucht vor Nazi-Deutschland, zusammen mit ihrer ängstlichen Mutter und dem verschwenderischen Schriftsteller-Vater. Zu seinen kostspieligen Gewohnheiten gehören teure Hotels, Restaurants und Taxifahrten. Mal hat der Vater Liebe für Frau und Tochter, mal nicht. Dann warten die beiden – zurückgelassen als lebendiges Pfand, mit ablaufenden Visa und oft mit Hunger. Aber die kluge, freche Kully verzagt nie! Irmgard Keun schrieb diesen Fluchtroman aus Kinderperspektive gegen "Sturheit, Schlappheit und Barbarei". Jodie Ahlborn liest ihn anrührend mit großer Präsenz. [
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