Dynamo Dresden gewinnt hitziges Ostduell gegen den 1. FC Magdeburg
Am Samstagabend boten Dresden und Magdeburg ein hitziges Duell, das auch abseits des Platzes nennenswerte Szenen lieferte. Dynamo Dresden hat sich am Samstagabend in einem umkämpften Ostduell mit 2:1 gegen den 1. FC Magdeburg durchgesetzt. Den größten Aufreger des Abends fabrizierten dabei die sächsischen Fans: Kurz nach dem Beginn der zweiten Halbzeit zündeten die Anhänger derart viel Pyrotechnik, dass der Nebel im Stadion stand. Die Partie war knapp acht Minuten lang unterbrochen. Die Dresdner bleiben trotz des Auswärtssiegs zwar Vorletzter, verkürzen den Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz aber auf einen Punkt. Magdeburg, zuvor fünf Ligaspiele in Folge ungeschlagen, rutscht auf den 14. Rang ab. So lief das Spiel Kofi Amoaka (34.) und Thomas Keller (45.+3) drehten vor ausverkauften Rängen die hitzige Partie. Mateusz Zukowski (29.) hatte die leicht favorisierten Magdeburger in Führung gebracht. Dabei lag das Momentum vollends aufseiten der Mannschaft des Trainerduos Petrik Sander und Pascal Ibold, die vier der letzten fünf Partien gewonnen hatte. Auch eine höhere Führung wäre angesichts zweier Pfostentreffer möglich gewesen. Stattdessen kam Dresden zurück. Aufgrund einer starken Rauchentwicklung nach dem Abbrennen von Pyrotechnik im Gästeblock kurz nach der Pause wurde das Duell neun Minuten lang unterbrochen. Magdeburg erhöhte nach der unfreiwilligen Pause den Druck, wurde aber nur selten gefährlich. Dresden verpasste nach Kontern die Entscheidung. Torhüter Tim Schreiber hielt den Sieg in der elfminütigen Nachspielzeit fest.