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FC Bayern: Der große Traum einer ungeschlagenen Saison ist geplatzt

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Die erste Niederlage in der laufenden Bundesligasaison hat Folgen für den FC Bayern und verändert vieles. Ein großer Traum ist damit bereits geplatzt. Aus München berichtet Julian Buhl Mit leeren Blicken und hängenden Schultern schlurften die Spieler des FC Bayern vor die Südkurve. Die war nach der verbüßten Unterrangsperre in der Champions League zwar wieder komplett gefüllt. Dennoch war es ein extrem ungewohntes Gefühl, mit dem die Münchner Stars vor ihre Fankurve traten. Eines, das sie in dieser Saison in ihrem Heimstadion noch nicht erlebt hatten. Mehr noch: Das vorangegangene 1:2 gegen den FC Augsburg war die erste Niederlage überhaupt, die sie in dieser Bundesligasaison am Samstagnachmittag erleben mussten. Einzig dem FC Arsenal war es in der Champions League zuvor überhaupt gelungen, die Bayern zu schlagen. Mit brisantem Banner: Bayern-Fans attackieren Klub-Bosse "Er ist auf einem guten Weg": Wird er Goretzkas Nachfolger? Damit ist nun aber der erste große Traum des Rekordmeisters jäh geplatzt: Eine komplett ungeschlagene Meisterschaft ist jetzt nicht mehr möglich. Genau das hatte Bayer Leverkusen noch vor anderthalb Jahren in der Saison 2023/24 als bisher einzige deutsche Mannschaft geschafft. In England war das dem FC Arsenal exakt 20 Jahre zuvor mal gelungen. Die "Gunners" schrieben damit als die "Invincibles", also die Unbesiegbaren, Fußballgeschichte. Die von Vincent Kompanys gecoachten Bayern, die mit 16 Siegen historisch gut in diese Spielzeit gestartet waren, wollten dieses Kunststück eigentlich nur allzu gerne wiederholen und zu den neuen "InVinniecibles" werden. Nach saisonübergreifend zuvor 27 ungeschlagenen Spielen seit der letzten Niederlage im März gegen Bochum (2:3), wird daraus jetzt aber nichts mehr. Darauf wurde Kompany unmittelbar nach der Heimniederlage bei seiner Pressekonferenz angesprochen. "Wenn wir ab jetzt noch zehn Monate ungeschlagen bleiben, ist alles in Ordnung für mich", sagte der Belgier. "Ich möchte viel erreichen mit diesem Verein als Trainer. Am Ende gewinnst du auch Preise, also Titel, was wichtig für diesen Verein ist. Dann kann ich auch ohne dieses Invincible-Jahr leben." Heißt also: Titel sind ihm und den Bayern nach wie vor deutlich wichtiger als irgendwelche Rekorde. "Es ist jetzt ein neuer Nullpunkt, ein Neustart" "Aber", so Kompany weiter, "wir werden trotzdem immer weiterhin versuchen, alles zu gewinnen. Also, es hört nicht auf. Es ist jetzt ein neuer Nullpunkt, ein Neustart." Ähnlich formulierte das auch Sommerneuzugang Jonathan Tah , der die Leverkusener Fabelsaison noch als Bayer-Kapitän miterlebt und mitgeprägt hatte. "Es ist jetzt nicht so, dass irgendwer in der Kabine herumgeschrien hätte vor Wut. Du musst Niederlagen akzeptieren, du musst daraus lernen", sagte der neue Abwehrchef der Münchner. "Der Fokus lag nie auf irgendwelchen Rekorden", sagte der Nationalspieler weiter. "Das übergeordnete Ziel ist natürlich, Meister zu werden – und der Weg dahin kann ganz unterschiedlich sein. Und das ist unser Weg." Auch wenn Borussia Dortmund den Bayern-Patzer nutzen konnte und anschließend am Samstagabend mit 3:0 bei Union Berlin gewann , führen die Münchner die Tabelle noch immer mit acht Punkten und damit einem komfortablen Vorsprung an. Am Gewinn der Meisterschaft zweifelt deshalb nach wie vor kaum jemand. Negativtrend 2026 erreicht Höhepunkt Dennoch gilt es für die Bayern, aus der ersten Bundesliga-Niederlage seit zehn Monaten schnell die richtigen Lehren zu ziehen. Erst recht, weil sich bereits in den vorangegangenen Partien nach dem Jahreswechsel ein gewisser Negativtrend abgezeichnet hatte, an dessen vorläufigem Höhepunkt sie jetzt angekommen sind. Schon in Köln (3:1) und Leipzig (5:1) waren die Münchner jeweils in Rückstand geraten, konnten beide Partien mit einer starken zweiten Halbzeit und ihrer individuellen Klasse aber noch drehen. Gegen Augsburg verspielten sie nach dem Kopfballtreffer von Hiroki Itō zum zwischenzeitlichen 1:0 nun ihrerseits sogar eine Führung und gaben das Spiel noch aus der Hand. Beim ersten Gegentreffer patzte Torhüter Jonas Urbig, beim zweiten sah vor allem der eingewechselte Joshua Kimmich nicht gut aus. Bayern-Stars fordern Trotz-Reaktion "Die Reaktion ist jetzt sehr wichtig. Die wollen wir auch zeigen. Es braucht harte Arbeit, um am Top-Level zu sein", sagte Kimmich hinterher. "Dieses Spiel heute wird uns nicht in eine Krise stürzen." Dennoch werde es "über ein paar Tage hinaus an uns nagen, dass wir verloren haben", sagte Kimmich weiter . "Was uns am meisten stören wird, ist die Art und Weise. Es war jetzt nicht so, dass wir Chance um Chance hatten. Das war heute nicht das Top-Level, das wir bringen wollen." Es habe insgesamt "schon so ein bisschen der Hunger" gefehlt, mahnte der Vizekapitän. Das die Ligaphase der Champions League abschließende Auswärtsspiel am Mittwoch bei der PSV Eindhoven bekommt nun noch mal eine ganz andere Bedeutung für die Bayern. Auch Torjäger Harry Kane nahm sich und seine Mitspieler dabei in die Pflicht und sagte: "Wichtig ist jetzt, am Mittwoch auf dem Platz die richtige Reaktion zu zeigen." Schließlich läutet das Ende der Ligaphase der Königsklasse langsam aber sicher die entscheidende Phase der Saison ein. Spätestens jetzt geht es für die Bayern dabei ausschließlich um Titel – und nicht mehr um Rekorde.














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