Syriens Interimsregierung setzt im Konflikt mit den kurdisch angeführten Milizen der Demokratische Kräfte Syriens (SDF) auf Gewalt. Zwar gilt zur Zeit ein Waffenstillstand, dennoch kommt es immer wieder zu Kämpfen. Der seit Jänner regierende Präsident Ahmed al-Sharaa, Ex-Anführer des islamistischen Militärbündnisses Hayat Tahrir al-Sham (HTS), versprach zunächst Demokratisierung und Schutz der Minderheiten. Nun scheint er aber die kurdische Autonomie im Visier zu haben.