Wijk aan Zee – der Puls des klassischen Schachs
Das Wimbledon des Schachs! Hätten wir keine Mannschaftsturniere, Welt- und Europameisterschaften, den Weltcup oder Grand Swiss, wäre der Höhepunkt des Schachjahres gleich auf den Jahresbeginn terminiert. Zu Zeiten der K&K [Red.: Karpow und Kasparow] eher als Aufgalopp für Linares angesehen, hat Wijk aan Zee seinen Status längst deutlich gefestigt. Das Erfolgsgeheimnis liegt darin, dass das Turnier nicht durch Stars, sondern durch seine Struktur definiert wird: durch die interessante Zusammensetzung der Teilnehmerfelder, in denen Weltklasse, Etablierte und immer jünger werdende neue Gesichter mit den an ihren Brettern eng zusammengepferchten Amateuren im De Moriaan zusammenfließen. Hier schlägt das Herz des klassischen Schachs!
