154 Seiten rechte Machtfantasie: Wie die AfD den autoritären Umbau Sachsen-Anhalts plant
Die Leserschaft von Wahlprogrammen der Parteien dürfte überschaubar sein.
Da ist der kleine Kreis jener, die als Mitglieder von Parteigremien die Entwürfe für ein Wahlprogramm daraufhin abgleichen, ob ihre inhaltlichen Punkte angemessen berücksichtigt wurden, und wenn ja, an welcher Stelle. Haupt- und Nebensätze sowie Kommata werden dabei zu Fragen symbolischer innerparteilicher Macht.
Einen zweiten, gleichwohl begrenzten Lesekreis bilden die politische Konkurrenz, politische Analysten und Journalisten. Unter denen, an die ein Wahlprogramm adressiert ist, den Wählerinnen und Wählern, dürfte sich die Zahl der Leser auf einige wenige Personen beschränken, die zur politisierten Kernanhängerschaft einer Partei zählen. Die große Meh
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