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Spezialabteilung für Altfälle: Polizei sucht weiter nach vermisstem Studenten - mit Bagger

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Nach Hinweisen der Leichenspürhunde soll ein Bohrloch im Wald bei Neumünster genauer untersucht werden. Dabei soll auch ein Bagger zum Einsatz kommen.

Die Suchaktion im Fall eines seit elf Jahren vermissten Studenten soll am Freitag weitergehen. Wie das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft mitteilten, haben die Leichenspürhunde bei einer Suche am Mittwoch Interesse an einem Bohrloch in einem Waldgebiet nördlich von Neumünster gezeigt. Dieser Ort solle nun eingehender untersucht werden - dafür werde auch ein Bagger zum Einsatz kommen. 

Am Dienstag hatten Einsatzkräfte ein Areal in dem Wald von Schnee und Eis befreit sowie Löcher in den Boden gebohrt. Die Überprüfung anderer Bohrlöcher blieb ergebnislos. Bei der Suche waren zuletzt sechs Leichenspürhunde im Einsatz. 

Die Abteilung für ungeklärte Fälle des Landeskriminalamts (Cold Case Unit) hat die Ermittlungen zum Verschwinden eines damals 28 Jahre alten Maschinenbau-Studenten aus Neumünster im Dezember 2014 aufgenommen. Es wird von einem Tötungsdelikt ausgegangen. Die Leiche wurde bisher nicht gefunden.

Bei ihrer Arbeit hätten die Ermittler auch damals gesicherte Spuren untersuchen lassen, sagte Oberstaatsanwalt Michael Bimler der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. "Darunter sind auch Bodenspuren, die aus dem Wattenbeker Gehege stammen könnten." Das Gehege liegt zwischen Neumünster und Bordesholm. Das gesamte Waldgebiet ist für die Dauer der Suche abgesperrt und für Spaziergänger nicht passierbar.

Freundin meldete ihn vor gut elf Jahren als vermisst

Der junge Mann war zuletzt am Mittag des 15. Dezember 2014 von seiner Freundin in ihrer Neumünsteraner Wohnung gesehen worden. Am Abend desselben Tages meldete sie ihn als vermisst. Das Auto des 28-Jährigen wurde fünf Tage später in Hamburg gefunden. Im Januar 2015 geriet außerdem ein Leihanhänger mit einer auffälligen gelben Plane in den Fokus, der offenbar von dem jungen Mann genutzt worden war. 

Ein Tatverdacht richtete sich gegen zwei damals 28 und 26 Jahre alte Männer aus Neumünster und Kappeln, die zum Umfeld des Vermissten gehörten. Die Tat konnte ihnen jedoch nicht nachgewiesen werden, wie die Ermittler berichteten.















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