FC Bayern: Hoffenheims Prass verhöhnt Karl nach misslungenem Trick
Für die Bayern lief gegen Hoffenheim alles nach Plan. Nach dem Spiel wurde es für Lennart Karl dennoch ungemütlich. Eine Szene hängt ihm nach. Der FC Bayern hat nach einer frühen Roten Karte für Hoffenheims Kevin Akpoguma mit einem 5:1 (3:1) gegen den Tabellendritten seine Führungsstellung in der Bundesliga klar bestätigt. Auch dank zwei Elfmetertoren von Harry Kane (20. und 45. Minute) und drei weiteren Treffern von Luis Díaz konnten die Münchner den Sechs-Punkte-Vorsprung auf Borussia Dortmund halten. Während die Elfmeterentscheidungen und der Platzverweis (17.) Gesprächsstoff auslösten, rückte auch eine Szene von Lennart Karl ungewollt in den Fokus. Was war passiert? Der Jungstar wurde in der 63. Minute für Michael Olise eingewechselt. Bei seiner ersten Aktion drei Minuten später missglückte ihm dann ein Trick: Karl wollte an der Grundlinie Hoffenheims Alexander Prass per Übersteiger überwinden, der Ball rutschte ihm allerdings durch die Beine über die Linie ins Aus. Gegenspieler Prass setzte zum höhnischen Applaus an, ehe er seinen rechten Daumen nach oben zeigte. In den sozialen Netzwerken wurde die Szene schnell kommentiert. Ein Nutzer schrieb: "Ich wusste sofort, dass das ein Meme wird. Selbstbewusstsein kann manchmal auch was Schlechtes sein." Ein anderer resümierte: "Das war nicht sein bester Moment, und einen sarkastischen Daumen nach oben zu bekommen, hat es noch peinlicher für ihn gemacht", schrieb der User mit Blick auf Prass' Reaktion. Am Spiel selbst machte die Szene keinen Unterschied mehr. Die Bayern führten zu dem Zeitpunkt bereits mit 4:1. Sportlich geht es für Karl und den deutschen Rekordmeister bereits am Mittwoch im Viertelfinale des DFB-Pokals weiter. Dort empfangen die Münchner in der Allianz Arena RB Leipzig (ab 20.45 Uhr im t-online-Liveticker).