Olympia 2026: Deutsches Ski-Alpin-Duo braucht Aufholjagd
Das deutsche Gespann liegt vor dem Slalom nur auf Rang sechs. Die Aussichten sind dennoch nicht schlecht. Emma Aicher muss für die erhoffte Medaille in der olympischen Team-Kombination eine Aufholjagd starten. Das deutsche Duo liegt nach einer durchschnittlichen Abfahrt von Kira Weidle-Winkelmann zur "Halbzeit" auf Rang sechs. Der Rückstand auf Bronze beträgt vor dem Slalom 0,47 Sekunden, Gold ist 0,74 Sekunden weg. In Führung liegen in Cortina d'Ampezzo die Topfavoritinnen und Weltmeisterinnen aus den USA: Abfahrts-Olympiasiegerin Breezy Johnson legte für Slalom-Queen Mikaela Shiffrin die Bestzeit vor. Team Österreich mit Ariane Rädler und Katharina Huber hat vor der Medaillen-Entscheidung (ab 14.00 Uhr im t-online-Liveticker) aber nur 0,06 Sekunden Rückstand. Auf Rang drei liegt Italien mit Laura Pirovano und Martina Peterlini (+0,27 Sekunden zurück). Biathlet mit 42 Jahren bei Olympia : Er kann es nicht lassen "Das ist eine ganz gute Ausgangsposition für die Emma, der Abstand ist noch nicht allzu groß, es ist noch alles möglich", sagte Weidle-Winkelmann im ZDF : "Im Slalom ist immer alles offen, es wird sehr, sehr aufregend." Weidle-Winkelmann war sieben Hundertstelsekunden langsamer als in der Spezialabfahrt, in der sie bei Aichers Silber-Coup Platz neun belegt hatte. Die Aussichten sind dennoch nicht schlecht: Aicher war im Spezialslalom in dieser Saison schon zweimal Dritte. Die Hoffnungen des italienischen Topteams sind bereits dahin: Sofia Goggia, Dritte in der Spezialabfahrt und in einem Team mit Lara Della Mea, stürzte. Sie blieb allem Anschein nach unverletzt. Bei der WM im vergangenen Jahr war Aicher noch mit Lena Dürr an den Start gegangen, Weidle-Winkelmann fuhr mit Jessica Hilzinger . Aicher hatte die zweitbeste Zeit in der Abfahrt vorgelegt, Dürr aber patzte schwer, wodurch das Duo auf Rang 17 zurückfiel. Weidle-Winkelmann war Fünfte in der Abfahrt, Hilzinger schied aus.