Juventus Turin: Luciano Spalletti küsst TV-Moderatorin auf die Schulter
Mitten in einem Live-Interview kommt Luciano Spalletti einer Moderatorin sehr nahe. Mit seiner Aktion löste er in den sozialen Medien Empörung aus. Juventus Turins Trainer Luciano Spalletti hat mit einem Kuss mitten in einem Live-Interview Empörung ausgelöst. Nach dem Serie-A-Spiel gegen Lazio Rom (2:2) küsste der ehemalige italienische Nationaltrainer die Moderatorin des Streamingdienstes DAZN Federica Zille vor laufenden Kameras auf die Schulter. In den sozialen Medien wurde Spalletti von Nutzern für die Aktion kritisiert. Was war passiert? Spalletti und Zille unterhielten sich in der Live-Schalte über eine strittige Szene der Partie am Sonntagabend. Spalletti meinte, dass seiner Mannschaft ein Foulelfmeter verwehrt worden war. Der 66-Jährige wollte mit seiner Aktion den Unterschied zwischen einem Kontakt und einem Zusammenprall zeigen. Erinnerungen an Luis Rubiales Er fragte Zille zwar: "Darf ich dir einen Kuss geben?" Spalletti wartete allerdings nicht auf die Antwort der DAZN-Moderatorin und küsste sie auf die Schulter. "Ich habe dir einen Kuss gegeben, das ist ein Kontakt", sagte er danach. Zille lachte daraufhin verlegen, reagierte aber nicht weiter. Nutzer in sozialen Netzwerken reagierten auf die Aktion empört und kritisierten, dass Spalletti bei einem männlichen Journalisten vermutlich anders gehandelt hätte. Zudem wurde bemängelt, dass Zille keine Gelegenheit erhielt, ihr Einverständnis zu geben. Einige User zogen Parallelen zum Fall des früheren spanischen Fußball-Präsidenten Luis Rubiales. Dieser hatte nach dem WM-Sieg der spanischen Fußballerinnen in Australien und Neuseeland 2023 der Spielerin Jennifer Hermoso bei der Siegerehrung auf den Mund geküsst. Nach Kritik trat er von seinem Amt zurück. Ein Gericht verurteilte ihn zu einer Geldstrafe.