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Fall Epstein: Les Wexner, Ahmed bin Sulayem und weitere Namen tauchen auf

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In den Epstein-Akten tauchen neue Namen auf: Leslie Wexner, Ex-Chef von Victoria's Secret, und Unternehmer Ahmed bin Sulayem. Seit Tagen gibt es Kritik an der Schwärzung von Namen in der jüngsten Serie von Dokumenten, die die US-Justiz zum verstorbenen Sexstraftäter Jeffrey Epstein veröffentlichte. Viele Namen von Menschen, die Epstein unterstützt hätten, seien "ohne ersichtlichen Grund einfach geschwärzt worden", so der demokratische Abgeordnete Jamie Raskin. Der republikanische Abgeordnete Thomas Massie rügte, dass in den veröffentlichten Akten die Identität von sechs Männern geschwärzt worden sei, die "durch ihre Erwähnung in diesen Akten wahrscheinlich belastet würden". Und der demokratische Abgeordnete Ro Khanna klagte, es gebe "keine Erklärung dafür, warum diese Personen geschwärzt wurden". Und so handelte Khanna und legte in einer Rede vor dem Kongress sechs Namen offen: Leslie "Les" Wexner, Ex-Chef der Dessous-Kette Victoria's Secret, Sultan Ahmed bin Sulayem, Chef des Logistikkonzerns DP World, sowie Nicola Caputo, Salvatore Nuara, Zurab Mikeladze und Leonic Leonov. Überblick: Alle aktuellen Entwicklungen im US-Newsblog Verdacht: Epstein, Leslie Wexner und Zahlungen an eine Frauen-Klinik Khanna wies darauf hin, dass mit der bloßen Nennung von Namen keine strafrechtlich relevanten Taten verbunden sein müssten. Doch handelt es sich teils um illustre Namen. Leslie Wexner, Milliardär in Epsteins Umfeld Leslie Wexner, 88, galt als einer der ersten Geschäftskunden von Epstein. Der Gründer des Handelsimperiums LBrands baute unter anderem die Dessous-Kette Victoria's Secret auf. Diese stieß er 2021 ab, es hatte Hinweise auf Machtmissbrauch und sexuelle Belästigung durch seinen Stellvertreter Ed Razek gegeben. Das FBI stuft Wexner in den Epstein-Akten als Mittäter ein. In den USA hatte der Sender NBC4 zuletzt über bizarre Zahlungen Epsteins an den Leiter des Wexner Medical Centre berichtet, einer Frauen-Klinik an der Universität Ohio. Bekannt ist, dass Epstein Frauen seines Missbrauchsrings zu Abtreibungen gedrängt haben soll. Milliardär Wexner ist eine schillernde Persönlichkeit. Ihm werden Verbindungen zum mafiösen Genovese-Clan nachgesagt. Einer seiner Anwälte wurde 1985 erschossen. Über Epstein sagte er einst zu "Vanity Fair", er verfüge über ein "exzellentes Urteilsvermögen". Nach eigenen Angaben will Wexner die Beziehungen zu Epstein nach Bekanntwerden der Missbrauchsvorwürfe 2007 beendet haben. US-Medien schreiben die Beziehungen zwischen beiden als eine der "verwirrendsten Fragen" in dem Komplex. Der Sultan und das Folter-Video Sultan Ahmed bin Sulayem, Geschäftsmann aus Dubai , ist Chef von DP World, einem der größten Hafenbetreiber der Welt. In Europa ist das Unternehmen unter anderem in Antwerpen und Rotterdam an Hafenanlagen beteiligt, in Deutschland etwa am Hafen in der baden-württembergischen Stadt Mannheim . Nach Bekanntwerden der jüngsten Vorwürfe sagte der kanadische Investitionsfonds La Caisse weitere Investments bei DP World ab. Ahmed bin Sulayem selbst schwärmte in einer Notiz an Epstein über eine Frau aus den USA und den "besten Sex, den er jemals hatte". Nach Ansicht der US-Ermittler ist der Geschäftsmann Empfänger einer E-Mail von Epstein mit der Botschaft: "Ich mochte das Folter-Video." Nur die Opfer bleiben ungehört Über die anderen genannten Männer Nicola Caputo, Salvatore Nuara, Zurab Mikeladze und Leonic Leonov ist wenig bekannt. Bei Nicola Caputo könnte es sich um einen ehemaligen italienischen Europaabgeordneten handeln. Im Zusammenhang mit der jüngsten Veröffentlichungswelle der Epstein-Akten geriet auch ein hoher französischer Diplomat in die Kritik: Fabrice Aidan. Während seiner Zeit bei den Vereinten Nationen war er dem Norweger Terje Rød-Larsen zugeordnet. Epstein wollte von ihm unter anderem Rød-Larsens Schuhgröße wissen, um ihm ein Paar Schuhe zukommen zu lassen. Der Norweger und seine Frau, die inzwischen zurückgetretene Top-Diplomatin Mona Juul, waren von Epstein beim Kauf einer Luxus-Immobilie in Oslo unterstützt worden. Die Kinder des Paars hatte Epstein in seinem Testament bedacht. Norwegens Ex-Premier Thorbjørn Jagland taucht ebenfalls in den Epstein-Akten auf. Der Europarat hob inzwischen die Immunität des Mitglieds des Menschenrechtsgremiums auf. Neben all den Männern gibt es auch die Opfer. "Man liest diese Akten und stößt auf 15-jährige Mädchen, 14-jährige Mädchen, zehnjährige Mädchen", so der US-Abgeordnete Jamie Raskin. "Heute habe ich sogar von einem neunjährigen Mädchen gelesen. Das ist einfach absurd und skandalös." Eine der wenigen, die sprach war Virginia Giuffre. Das Epstein-Opfer nahm sich im vergangenen Jahr das Leben. Ihre Familie forderte Epsteins Komplizin Ghislaine Maxwell in einem offenen Brief auf: "Sie waren keine Unbeteiligte. Sie wurden nicht "in die Irre geführt". Sie waren eine zentrale, bewusste Akteurin in einem System, das darauf ausgelegt war, Kinder aufzuspüren, sie zu isolieren, sie zu manipulieren und sie dem Missbrauch auszuliefern. Sie haben Vertrauen als Waffe eingesetzt. Sie haben Verletzlichkeit ausgenutzt und sich so Zugang verschafft."














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