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Olympia: Langläufer Stevenson Savart ist der Held der Zuschauer

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Es geht nicht immer nur um Medaillen bei den Olympischen Spielen. Stevenson Savart ist der wohl außergewöhnlichste Athlet der Wettbewerbe in Mailand und Cortina d'Ampezzo – obwohl er null Siegchancen hat. Aus Tesero berichtet Melanie Muschong Er winkte während des Langlauf-Rennens über die 10 Kilometer Freistil ins Publikum und strahlte mit der Sonne in Tesero um die Wette. Dass der französisch-haitianische Stevenson Savart am Freitag nur den 79. Platz belegte, interessierte niemanden – dass er bei diesen Olympischen Winterspielen Haiti vertritt, dafür umso mehr. Die Zuschauer vor Ort bejubelten Savart, als hätte er wie der Norweger Johannes Høsflot Klæbo Gold gewonnen. Doch um die Medaillen ging es dem 25-Jährigen gar nicht. Viel mehr wollte der Zwei-Meter-Mann ein Signal nach draußen senden. "Ich bin wirklich glücklich und stolz", sagte Savart auf Frage von t-online in der Mixed Zone nach dem Wettbewerb. "Die zweite Runde war wirklich sehr, sehr schwer. Ich bin sehr stolz darauf, nur vier Minuten hinter dem Spitzenreiter zu liegen" Schwede nach Wettbewerb genervt: Ex-Freund von Olympiasiegerin Karlsson stürzt "Chaotisch" und "magisch": Die Eindrücke der Fans bei den Olympischen Spielen Sportart vor dem Aus? Olympia-Stars kämpfen um ihre Existenz Klæbo kam nach 20:36.2 Minuten im Ziel an und reckte die Faust gen Himmel. Savart hatte auf den Sieger, der seine achte olympische Goldmedaille gewann, 4:23.2 Minuten Rückstand. Seinen besonderen Wettkampf verfolgten auch seine Eltern vor Ort. Savart schwärmte: "Das ist wirklich unglaublich." "Einfach unglaublich" Der Langläufer wurde in Haiti geboren und im Alter von drei Jahren vom französischen Ehepaar Thierry und Sandrine Savart adoptiert. Er steht seit seinem fünften Lebensjahr auf Skiern. Für den Traum, sein Land bei den Spielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo zu vertreten, hat der Athlet viel investiert. "Es war vier Jahre lang viel Arbeit, und jetzt hier zu sein, ist einfach unglaublich, wegen der Zuschauer und allen hier", so Savart. Die Fans und Medienvertreter konnten sehen, wie viel es ihm bedeutet, in Tesero dabei zu sein. Immer wieder lachte Savart und wurde in Gespräche verwickelt. Die Sonne schien währenddessen auf seine goldenen Ohrringe, die in der Sonne glitzerten. bei der Eröffnungsfeier in Predazzo war er Fahnenträger seines Landes. "Das Hauptziel war es, Haiti zu vertreten und zu zeigen, dass mit viel Arbeit alles möglich ist. Zudem zu zeigen, dass auch die kleinen Nationen dabei sein können." Kleine Nationen? "Haben hier etwas zu suchen" Savart ist der erste olympische Langläufer aus Haiti – und das zwei Jahre, nachdem er in Planica als erster Langläufer aus Haiti bei einer Ski-Weltmeisterschaft an den Start ging. Nun appelliert er an alle Sportler aus kleinen Nationen: "Auch wenn manche Leute denken, dass sie hier nichts zu suchen haben, haben sie hier doch etwas zu suchen." Schließlich sei doch auch er nun bei Olympia dabei. Zudem ist er einer von 249 Athleten, die vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) ein Stipendium erhalten, um sich die Ausrüstung leisten zu können. Die Flagge seines Landes fand sich auch auf seinem Anzug wieder. Dieser war blau und rot gehalten und hatte zudem weiße Akzente. Auf der Nase trug der Langläufer eine Sonnenbrille mit rosafarbenem Gestell. Savart besitzt zwei Pässe, den haitianischen und den französischen. Er lebt in Frankreich und ist dort als Assistenzlehrer an einer Schule tätig, wo er mit den Schülern auch auf die Loipe geht. Das berichtet ein Mitarbeiter seines kleinen Teams. Sein Vater betont im Gespräch mit t-online, dass er sehr stolz auf seinen Sohn ist. Freundin kommt für die 50 Kilometer Thierry Savart ist vor Ort in Tesero dabei und unterstützt den Langläufer, ist für ihn da. Nach der Mixed Zone unterhielten sie sich und scherzten und genossen die Zeit zusammen neben der Loipe. Auch seine Mutter ist in Italien vor Ort. Zudem kommt in der kommenden Woche noch die Freundin des Athleten, da dieser am 21. Februar noch einmal über die 50 Kilometer im klassischen Stil antritt. Stevenson Savart vermittelt durch seinen Auftritt bei den Olympischen Winterspielen etwas, das bei allem Leistungsdruck zu oft fast in Vergessenheit gerät: Bei Olympia ist nicht nur eine Medaille ein Erfolg, sondern auch, es bis an die Startlinie geschafft zu haben.














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