Sarah Ferguson verliert sechs Firmen und royalen Status
Sarah Ferguson steht vor den Trümmern ihrer Existenz. Nach Enthüllungen über ihre Verbindung zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein werden ihre Unternehmen geschlossen. Die Ex-Frau von Prinz Andrew könnte bald ruiniert sein: Die britische Verwaltungsbehörde Companies House hat die Schließung von sechs Unternehmen von Sarah Ferguson beantragt. Hintergrund sind Enthüllungen über ihre Verbindung zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein , berichtet "The Guardian". Die frühere Herzogin von York verliert damit nach ihrem Titel und ihrer Residenz, die sie zuvor mit Andrew bewohnte, nun auch ihre geschäftlichen Grundlagen. Zu den betroffenen Firmen zählen unter anderem S Phoenix Events, Fergie's Farm und La Luna Investments. Ferguson war bei allen Unternehmen alleinige Geschäftsführerin. Neue Vorwürfe gegen den Ex-Prinzen: Gab Andrew vertrauliche Informationen an Epstein weiter? Bereits Anfang des Monats wurde bekannt, dass ihre Wohltätigkeitsorganisation "Sarah's Trust" auf unbestimmte Zeit geschlossen wird. Ein Sprecher bestätigte gegenüber "Sky News", dass Ferguson diese Entscheidung gemeinsam mit dem Vorstand getroffen habe. Mehrere große Wohltätigkeitsorganisationen haben zudem ihre Zusammenarbeit mit ihr beendet. Auch ein geplantes Buchprojekt wurde im Herbst abgesagt, tausende bereits gedruckte Exemplare mussten vernichtet werden. Zahlreiche Nachrichten von Ferguson an Epstein Ende Januar wurden weitere belastende Dokumente aus den sogenannten Epstein-Files veröffentlicht. Diese enthüllen zahlreiche Nachrichten von Ferguson an Epstein, die das Ausmaß ihrer Beziehung zu ihm verdeutlichen. Besonders brisant: Einige dieser Nachrichten stammen aus der Zeit nach Epsteins Verurteilung im Jahr 2008 wegen Anstiftung zur Prostitution eines Kindes. Laut "Daily Mail" bezeichnete Ferguson Epstein noch zwei Jahre nach seiner Verurteilung als "Legende". Die Korrespondenz soll zudem belegen, dass sie ihn wiederholt um finanzielle Beratung und Darlehen bat. Öffentlich räumte sie ein, 15.000 Pfund von Epstein angenommen zu haben, um persönliche Schulden zu begleichen.