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Mourinho kritisiert Vinícius: „Nicht mit 60.000 Zuschauern anlegen“

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José Mourinho und Vinícius Júnior inmitten der Tumulte – Foto: Angel Martinez/Getty Images

Mourinho redet auf Vinícius ein

LISSABON. Er habe sich das Trikot über den Mund gezogen, dann beleidigend „Affe“ gesagt. „Fünfmal, ich habe das gehört“, beteuerte Kylian Mbappé später in der Mixed Zone des Estádio da Luz. Benfica-Profi Gianluca Prestianni, ein 20 Jahre alter Argentinier, wird aus dem Lager von Real Madrid vorgeworfen, Vinícius Júnior rassistisch angegangen zu sein, nachdem dieser gerade traumhaft das 1:0-Siegtor erzielt hatte. Es war letztlich der große Aufreger und Skandal dieses Dienstagabends.

Schiedsrichter François Letexier aktivierte das Anti-Rassismus-Protokoll, die Partie ruhte für rund zehn Minuten. Die beiden Mannschaften gerieten aneinander, an der Seitenlinie redete inmitten der Tumulte zwischenzeitlich dann auch José Mourinho auf Vinícius ein, der das Feld demonstrativ verließ.

Wie erlebte der „Special One“ die Szenerie? Und vor allem: Wie kommentiert der exzentrische Portugiese das mutmaßliche Entgleisen seines Offenisvspielers? Weil er die Wahrheit bislang nicht kennt, verzichtet Mourinho darauf, sich auf irgendeine Seite zu schlagen.

Mourinho über Vinícius: „Passiert in so vielen Stadien“

„Vinícius sagte mir das eine, Prestianni sagte mir etwas anderes. Ich könnte sagen, ich würde nur das glauben, was Prestianni mir sagte. In dieser Fußballwelt will ich aber ausgeglichen sein und nicht sagen, Vinícius sei ein Lügner und Prestianni ein unglaublicher Junge. Das wollte ich nicht sagen und das will ich nicht sagen“, meinte der 63-Jährige in der Pressekonferenz nach der Niederlage seiner Mannschaft, die aus seiner Sicht durch den Vorfall in der 50. Minute praktisch besiegelt gewesen sei.

Um diesen Moment geht es – Foto: Angel Martinez/Getty Images

Unter anderem Trainerkollege Álvaro Arbeloa und Mbappé stellten sich umgehend klar und deutlich hinter Vinícius. „Álvaro hat eine andere Perspektive gewählt, Kylian hat eine andere Perspektive gewählt. Ich will nur sagen: Das passiert in so vielen Stadien, immer das Gleiche. Es gibt Dinge, die nicht gehen. Ich habe Vinícius auf dem Platz gesagt: ‚Du machst ein Tor, das von einer anderen Welt ist. Warum jubelst du so? Warum? Warum jubelst du nicht so, wie Di Stéfano, Pelé oder Eusébio gejubelt haben? Warum bejubelst du ein Tor nicht nur mit der Freude, ein Spieler von einer anderen Welt zu sein?‘ Es passiert immer das Gleiche. Das ist das Einzige, das mir nicht in den Kopf geht“, übte Mourinho Kritik am Real-Star.

Vinícius sieht Gelbe Karte – Mourinho gesperrt

Das tat er kurz zuvor auch schon beim spanischen Bezahlsender MOVISTAR+. „Vinícius schießt ein Tor, das nur er oder Mbappé erzielen können. Und dann sollte er von seinen Teamkollegen getragen werden und sich nicht mit 60.000 Zuschauern in diesem Stadion anlegen“, wies er den 25-jährigen Brasilianer zurecht.

Vinícius legte nach seinem Treffer eine Tanzeinlage an der Eckfahne ein, zog mit den Händen zudem sein Trikot hoch, um dem Lissaboner Publikum seinen Namen auf dem Rücken zu präsentieren. Verärgerte Benfica-Profis rannten zu den jubelnden Madrilenen, das Scharmützel begann.

Die Nummer 7 der Merengues sah von Referee Letexier wegen provokanten Jubelns eine Gelbe Karte, fehlen wird sie dadurch beim Rückspiel am Mittwoch kommender Woche im Estadio Santiago Bernabéu aber nicht – im Gegensatz zu Mourinho, der sich in der 85. Minute völlig aufgebracht binnen weniger Sekunden eine Gelb-Rote Karte einfing. Heißt: An seiner einstigen Wirkungsstätte, an der er seit seinem dortigen Abschied im Sommer 2013 noch nie als Gegner gastierte, wird er nicht an der Seitenlinie stehen dürfen.

„Ein Wunder ist nicht nötig“

„Ich sitze nicht auf der Bank, ich darf nicht in die Kabine, ich darf nicht mit der Mannschaft kommunizieren. Es ist schwierig für mich, aber meine Assistenten sind da. Positiv ist daran nur, dass ich am Tag vor dem Spiel und nach dem Spiel nicht zur Pressekonferenz gehe“, so der frühere Real-Coach, der Letexier vorwirft, den vorbelasteten Aurélien Tchouaméni, Dean Huijsen und Álvaro Carreras bewusst keine Gelbe Karten gegeben zu haben. Sie wären jeweils für das Rückspiel gesperrt gewesen, hätten sie diese gesehen.

„Ich wurde vom Platz gestellt, weil ich etwas Offensichtliches gesagt habe. Der Schiedsrichter hatte einen Zettel, auf dem stand, dass Tchouaméni, Huijsen und Carreras keine Gelbe Karte bekommen durften. Wir kennen das Spiel“, lästerte er. Real habe den Sieg im Hinspiel aber „verdient“. Das Blatt auswärts noch zu wenden, wird für Benfica eine echte Herausforderung. Mourinho: „Wir wissen, wo wir spielen werden. Es wird eine sehr schwierige Mission, aber wir haben eine Chance. Ein Wunder ist nicht nötig. Notwendig ist ein großartiges Spiel von uns und dass Madrid keines macht.“

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