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Aschermittwoch: Autofasten, Digital Detox und Co.: Fasten ist vielfältig

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Konsum bremsen, Handy aus, Auto stehen lassen: Fasten kann heutzutage sehr vielfältig sein. In Rheinland-Pfalz wird auch in diesem Jahr etwa wieder zum Klimafasten aufgerufen.

Der bewusste Verzicht auf Süßigkeiten, Alkohol oder Fleisch gehört für viele Menschen traditionell zur Fastenzeit. Doch längst wird Fasten weiter gefasst: Immer mehr Menschen nutzen die Wochen zwischen Aschermittwoch und Ostern, um ihr Konsumverhalten im Alltag zu hinterfragen – oft mit Blick auf Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit.

Klimafasten

Auch in diesem Jahr rufen die Bistümer Trier und Mainz sowie die Evangelische Kirche der Pfalz zum Klimafasten auf. Die Aktion begleitet die sieben Wochen der Fastenzeit und setzt wöchentlich unterschiedliche thematische Schwerpunkte unter dem Motto "Genug ist genug". Ziel ist es, persönliche Lebensgewohnheiten zu reflektieren, neu darüber nachzudenken, was wirklich gebraucht wird und Klimaschutz sowie Klimagerechtigkeit bewusst in den Alltag zu integrieren.

Plastikfasten

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Rheinland-Pfalz hat ebenfalls eine klimafreundliche Idee. Beim Plastikfasten geht es darum, möglichst Kunststoff im Alltag zu vermeiden. Dazu gehört etwa, auf Plastiktüten zu verzichten, Mehrweg statt Einweg zu nutzen oder unverpackte Waren zu bevorzugen. Auch das bewusste Ablehnen unnötiger Verpackungen kann Teil dieses Fastens sein. 

Autofasten

Autofasten bedeutet, das eigene Auto möglichst häufig stehenzulassen, dafür wirbt unter anderem der Nabu Rheinland-Pfalz. Stattdessen sollen klimafreundliche Alternativen wie das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel genutzt oder einfach mal zu Fuß gegangen werden. Ziel ist es, Emissionen zu reduzieren und das eigene Mobilitätsverhalten zu überdenken. 

Konsumfasten

Konsumfasten setzt auf Zurückhaltung beim Einkaufen. Diesen Fokus setzt beispielsweise auch die Kreisvolkshochschule Neuwied und bietet eine entsprechende Challenge an. In der Fastenzeit sollen demnach möglichst keine unnötigen Anschaffungen getätigt werden. Wenn man nichts kauft, ist man gezwungen, erst einmal die Vorräte aufzubrauchen. Auch Reparieren, Wiederverwenden oder Leihen sollen mehr in den Fokus rücken.

Digitales Fasten 

Beim digitalen Fasten wird der Medienkonsum eingeschränkt. Dazu kann gehören, weniger Zeit am Smartphone zu verbringen, bewusst nicht in soziale Netzwerke zu schauen, sich feste Offline-Zeiten zu setzen oder die Zeit vor dem Fernseher oder Computer zu reduzieren. Von diesem sogenannten Digital Detox erhoffen sich nach einer Studie der DAK aus dem vergangenen Jahr zufolge zahlreiche Menschen eine Stressreduzierung. 

Ursprung und Dauer des christlichen Fastens

Die Fastenzeit beginnt traditionell am Aschermittwoch nach den Fastnachtsfeierlichkeiten und endet an Ostern. In diesem Jahr beginnt sie am 18. Februar und endet am 4. April. Gefastet wird traditionell 40 Tage, wobei die sechs Sonntage ausgenommen sind. Sie gelten als kleine Auferstehungstage. Die Zahl 40 hat ihren Ursprung in der Bibel und steht für Zeiten der Prüfung, Buße und Erneuerung – etwa die 40 Tage, die Jesus in der Wüste fastete.















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