Fünf Jahrhunderte nach dem Tod von Michelangelo Buonarroti (1475-1564) sorgt eine neue Studie für Aufsehen: Der Renaissancekünstler soll seine Skizzen und Entwürfe entgegen bisheriger Annahmen kurz vor seinem Tod nicht verbrannt haben. Stattdessen seien zahlreiche Werke von Vertrauten in Sicherheit gebracht worden. Mindestens 20 bisher unbekannte oder nicht eindeutig zugeordnete Werke könnten demnach dem Meister zugeschrieben werden, so das römische Blatt "Il Messaggero".