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Vermögensaufbau: Warum Bausparverträge meist nutzlos und teuer sind

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Deutschland ist eines der drei wirtschaftsstärksten Länder der Welt. Viele Einwohner aber verschenken echtes Vermögen. Es gibt Zahlen, die überraschen. Seit 30 Jahren beschäftige ich mich mit Vermögensbildung, Vermögensaufbau und den verschiedenen Bausteinen eines privaten Portfolios. Doch manche Zahlen können auch nach 30 Jahren immer noch schocken. Bei den Kollegen des "Spiegel" las ich vor einigen Wochen eine Zahl, die ich prüfen und erst einmal verarbeiten musste. Es ging um das Thema Bausparverträge und darum, dass diese für private Menschen wenig effektiv, teuer und in den allermeisten Fällen nutzlos sind. Dies ist zwar bekannt und man kann es sehr schnell recherchieren. Einfache Rechenbeispiele sorgen dafür, dass man die Sinnhaftigkeit von Bausparverträgen schnell hinterfragt. Nichtsdestotrotz sind sie bei Volksbanken und Sparkassen ein beliebtes Vehikel, um die Umsätze nach oben zu ziehen. Und wenn mal wieder, wie Finanzexperten es oft bezeichnen, "Los Wochos" sind, wie damals bei McDonald's , dann werden Bausparverträge aktiv verkauft. So weit, so gut. Jeder hat das Recht, finanzielle Fehlentscheidungen zu treffen. Fast eine Billion Euro im Wartestand Der Bestand an Bausparverträgen in Deutschland fällt jedoch so hoch aus, dass man allein daraus fast schon erklären kann, warum deutsche Sparer und Anleger im Vergleich zu vielen anderen Europäern im Hintertreffen sind, die solche Verkaufsprodukte nicht beinahe zwanghaft in ihre Ordner heften. Die Bausparkassen selbst beziffern die Summe aller Bausparverträge in Deutschland auf 975 Milliarden Euro. Fast eine Billion Euro deutschen Anlegergeldes liegt, parkt – und man muss es so böse sagen – gammelt in Bausparverträgen vor sich hin. Die einfache Rechnung, die weh tut Dabei gibt es eine einfache Rechnung. Aktien , Indexzertifikate , ETFs und weitere Produkte oder Konstruktionen, die den globalen Aktienmarkt gesammelt abbilden , werfen im Schnitt jedes Jahr 7 Prozent Rendite ab. Im Schnitt wohlgemerkt – mal mehr, mal weniger. Es sind aber 7 Prozent. Nimmt man nun 7 Prozent von 975 Milliarden Euro, kommt man auf knapp 70 Milliarden Euro, die sich die Deutschen jedes Jahr durch ihre nahezu unverzinsten Bausparverträge durch die Lappen gehen lassen. Frag t-online: Wie viel bleibt von 8 Prozent Rendite übrig? Rendite-Dreieck: Diese Grafik entspannt selbst den nervösesten Sparer Bausparverträge sind nichts anderes als Versicherungen Hinzu kommt, dass Bausparverträge im Grunde nichts anderes sind als Versicherungen gegen steigende Zinsen. Wie es sich ergibt, zahlt man in den ersten Monaten, manchmal sogar in den ersten Jahren, primär für den sogenannten Berater, der nichts anderes ist als ein Verkäufer. Als Börsianer und als jemand, der sich seit zwei Jahrzehnten mit Geldanlage beschäftigt, kann man nur sagen: Für Risiken wird man am Kapitalmarkt langfristig belohnt. Der Grundansatz deutschen Anlegergeldes sollte ein anderer sein: Ohne Risiko gibt es keine Rendite . Vermögen entsteht nicht durch Sicherheit, sondern durch kontrolliertes Risikobewusstsein. Langfristig kommt man an Aktien nicht vorbei – ganz sicher aber nicht weit nach vorn mit Bausparverträgen.














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