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Февраль
2026

FC Bayern Basketball: Hoeneß' Herzensprojekt gerät ins Wanken

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Hoeneß' Herzensprojekt steckt in einer tiefen Krise. Nach dem Pokal-Aus in der eigenen Arena und dem Rückzug von Marko Pešić gerät das Basketball-Imperium der Bayern ins Wanken. Dieser Anblick tat den Verantwortlichen des FC Bayern Basketball extrem weh. Nachdem der große Traum vom ersten Pokalsieg dahoam im Münchner SAP Garden schon am Vortag mit dem überraschenden Halbfinalaus gegen Außenseiter Bamberg (97:103 nach Verlängerung) geplatzt war, blieb den Bayern beim Finale am Sonntag in der eigenen Arena nur die Zuschauerrolle. Die Turniergastgeber mussten tatenlos dabei zusehen, wie die Bamberger mit einem 74:72-Sieg gegen Alba Berlin ihren Pokalcoup perfekt machten. Und die Trophäe schließlich Richtung Hallendecke in den goldenen Konfettiregen stemmten. Aus Sicht der Münchner war damit das nächste Debakel endgültig perfekt. Bereits im vergangenen Jahr waren die Bayern überraschend bereits im Halbfinale des Top-Four-Pokalturniers an den Syntainics MBC aus Weißenfels gescheitert. Auch deshalb hatten die Verantwortlichen in München den Pokalgewinn dieses Mal als klares Saisonziel formuliert und alles dafür getan, dass die Endrunde in München stattfindet. Ursprünglich hatte die Liga die Veranstaltung bereits nach Düsseldorf vergeben und nicht ohne Nebengeräusche dann noch einmal umgeplant. Bayerns Mission Wiedergutmachung ist krachend gescheitert "Ich mache keinen Hehl daraus, dass das im vergangenen Jahr eine Riesenenttäuschung für uns war", hatte Bayern-Präsident Herbert Hainer vor dem Spiel gegen Bamberg beim übertragenden Streamingdienst Dyn gesagt. Das gelte es an diesem Wochenende zu "reparieren". Doch aus dieser Reparatur wurde nichts. Vielmehr sind die Bayern krachend daran gescheitert. Dementsprechend tief saß der Frust bei den Bayern-Basketballern nach der nächsten großen Pokal-Enttäuschung. Topscorer Nenad Dimitrijević fasste treffend zusammen: "Es ist eine harte Niederlage für uns." Denn damit haben die Bayern den ersten nationalen Titel bereits wieder verspielt. Die Meisterschaft, als einzig verbliebene realistische Möglichkeit nun absolute Pflicht. Zumindest in der Basketball-Bundesliga (BBL) sind die Bayern mit lediglich zwei Niederlagen Tabellenführer und auch der große Favorit für die Playoffs am Ende der Saison. Bei dem auf nationaler Ebene mit Abstand größten Etat von 18,03 Millionen Euro ist das aber auch nicht anders zu erwarten. Dass Geld nicht alles ist und weder Tore schießt, noch Körbe wirft, erlebten die Münchner aber bei der schmerzhaften Niederlage gegen Bamberg. Die Franken haben mit 1,46 Millionen Euro das kleinste Spieler-Budget der Liga. Weltmeistercoach gefeuert, Europameister enttäuschen Aufgrund dieser eklatanten Unterschiede wäre eine Saison ganz ohne Titel eine Blamage für die Bayern. Das Pokaldrama dahoam passt aber eigentlich gut ins Bild einer – abgesehen von der BBL – bislang komplett missratenen Saison. Auf internationaler Ebene erlebt der FC Bayern in der Euroleague, also der höchsten europäischen Spielklasse, in dieser Saison die nächste Bruchlandung. Dabei war man noch mit großen Ambitionen und Weltmeister-Coach Gordon Herbert in die Spielzeit gestartet. Mit Andreas Obst, Johannes Voigtmann, Oscar da Silva, Leon Kratzer und Justus Hollatz gehören gleich fünf deutsche Europameister zum Kader. Trotzdem sind die Bayern in der Euroleague deutlich hinter ihren eigenen Erwartungen zurückgeblieben. Nicht zuletzt auch deshalb wurde Herbert kurz vor Weihnachten entlassen und der 76 Jahre alte Ex-Coach Svetislav Pešić noch einmal mit einem Vertrag bis Saisonende reaktiviert. Bayern verpasst eigene Ziele seit Jahren deutlich Dem Altmeister ist es zwar gelungen, die Bayern mit einigen Achtungserfolgen wieder einigermaßen auf Kurs zu bringen. Doch realistisch scheint ein Einzug in die Play-Ins bei aktuell vier Siegen Rückstand auf Platz zehn und noch zehn ausstehenden Partien nicht mehr. Eigentlich war es bereits mit der Eröffnung des hochmodernen SAP Gardens im September 2024 das erklärte Ziel der Bayern, spätestens ab dann in die internationale Spitze vorzudringen. Und zumindest zu den festen Playoff-Teilnehmern, also den acht besten Teams, zu gehören. Hoeneß' Herzensprojekt gerät ins Wanken Davon träumt neben Hainer zumindest auch Uli Hoeneß , der das Basketball-Projekt 2010 wiederbelebt und seitdem entscheidend vorangetrieben hat. Unter anderem mit einer Vereinbarung mit dem mittlerweile verstorbenen Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz, den knapp 300 Millionen Euro teuren SAP Garden zu bauen und die Bayern-Basketballer dort als Dauermieter einziehen zu lassen. Die Bayern-Basketballer sind Hoeneß' erklärtes Herzensprojekt. Aktuell ist das aber ziemlich ins Wanken geraten. Nach fast 15 Jahren an der Spitze der Abteilung zog sich Geschäftsführer Marko Pešić zu Beginn des Jahres von seinem Posten zurück. Pešić hat die Bayern-Basketballer zu dem gemacht, was sie heute sind, und stand als "Mr. FC Bayern Basketball" wie kein anderer für den Klub. Jetzt muss der FCBB aber ohne seine einstige Gallionsfigur an der Spitze auskommen. Und aktuell durch extrem stürmische und turbulente Zeiten für den FC Bayern Basketball steuern. Das Pokal-Aus hat die Situation nun noch einmal verschärft. Spätestens im Sommer dürfte beim FCBB vieles infrage gestellt werden, um das in große Turbulenzen geratene Schiff wieder auf Kurs zu bringen. Der Besetzung der Cheftrainerposition wird dabei zweifellos eine Schlüsselrolle zukommen.














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