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Moderator Jan Köppen: So herausfordernd war der Dschungel diesmal

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Jan Köppen hat im Dschungelcamp-Nachspiel Fehler im Umgang mit Gil Ofarim eingeräumt. Auch auf Instagram meldete er sich emotional.

Im "Nachspiel" von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" sorgten am Sonntagabend nicht nur die RTL-Dschungelcamper für Gesprächsstoff. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer staunten auch über das Moderatorenduo, das sich zum Dschungelkönig Gil Ofarim (43) ungewohnt unterschiedlich positionierte. Während Sonja Zietlow (57) den Musiker erneut verteidigte, stellte Jan Köppen (42) ihm etliche kritische Fragen und übte auch Selbstkritik. Auf Instagram unterstrich der Moderator in mehreren emotionalen Storys zudem, wie herausfordernd die Arbeit in Australien diesmal für ihn war.

Es sei "dieses Jahr sehr hart" gewesen, nach den Dreharbeiten in Australien wieder in den Alltag zurückzufinden, gestand der 43-Jährige offen ein. Die Zeit sei "körperlich und mental herausfordernd" gewesen. So verwies Köppen, der seit 2023 neben Zietlow moderiert, etwa auf den "absurden Rhythmus" während des Drehs, die Zeitverschiebung von neun Stunden und das hohe Arbeitspensum. Auch der hohe Temperaturunterschied zwischen dem winterlichen Deutschland und dem heißen Australien belaste den Körper.

Noch mehr scheint ihm aber die mentale Belastung zugesetzt zu haben. Köppen nannte die große mediale Aufmerksamkeit sowie "17 Tage am Stück durchballern und funktionieren zu müssen". Das sei mit keiner seiner anderen Arbeitseinsätze zu vergleichen.

Deshalb tauchte er auf Instagram ab

In diesem Jahr sorgte vor allem die Teilnahme von Gil Ofarim nach dessen Davidstern-Skandal für heftige Diskussionen. Es sei "unfassbar viel mehr von außen" auch auf die Moderatoren eingeprasselt als sonst, bilanzierte Jan Köppen. Er habe sich deshalb in den vergangenen Wochen von Instagram zurückgezogen, wo er sonst viele Einblicke hinter die Kulissen gab. "Mir war einfach alles zu viel und zu laut", erklärte er sein digitales Abtauchen. Sein Account sei im Zuge der Debatte kein Ort mehr gewesen, an dem er sich wohlgefühlt hätte.

Der Vorwurf, er habe seine Werte abgelegt und Ofarims Auftreten zu unkritisch begleitet, nagt offensichtlich an ihm. "Ein Anteil von mir fühlt sich deshalb angegriffen." Die Welt sei jedoch nicht nur schwarz und weiß, betonte der Moderator noch.

Kritische Nachfragen im "Nachspiel"

In der am Sonntagabend ausgestrahlten Sendung überraschte Köppen mit Selbstkritik. "Jetzt rede ich ganz kurz über mich, weil ich gerne auch etwas sagen würde", kündigte er an. Er habe seit dem Dschungelcamp, das am 8. Februar endete, "über viele Dinge nachgedacht". So ärgere er sich, dass er Dinge, die Ofarim im Camp gesagt hat, "nicht richtiggestellt habe". Das "Nachspiel" nutzte er dann für etliche kritische Äußerungen. Gil Ofarim habe im Camp einige Dinge nicht ganz korrekt geschildert, zum Beispiel von einer Verschwiegenheitserklärung statt Unterlassung gesprochen. Köppen fragte direkt nach, warum der Sänger im Camp falsche Angaben gemacht und mit Andeutungen gespielt habe und wurde schließlich noch deutlicher: Es habe so gewirkt, als wolle Ofarim gezielt Zweifel an der offiziellen Version der Geschichte säen.

Köppens kritische Nachfragen sorgen bei den Zuschauerinnen und Zuschauern nun ebenfalls wieder für Diskussion. Die einen feiern ihn für seine Beharrlichkeit als Held, andere sehen in seinem Verhalten gegenüber dem gewählten Dschungelsieger Mobbing und fordern sogar sein Moderations-Aus. Er selbst zeigt sich bei Instagram "sehr froh" darüber, dass er inzwischen in seinen Alltag in Deutschland zurückgefunden hat. Er wolle nun wieder mehr bei sich ankommen und sich nicht mehr so viele Gedanken machen. Auch wolle er künftig wieder mehr mit seinen Followern teilen, "was nichts mit Australien zu tun hat".















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