Das Bild des unbeirrt arbeitenden (männlichen) Forschers, der der Sache auch die Familie unterordnet, spielt im Wissenschaftsbetrieb immer noch eine Rolle. Forschende Frauen scheiden auch heutzutage noch vielfach aus, je höher es auf der Karriereleiter geht. Der Forderung nach Quoten wird oft mit Befürchtungen zu sinkender wissenschaftlicher Qualität begegnet. Diese werde aber noch meist "von Männergruppen" definiert, erklärte die Physikerin Francesca Ferlaino am Montagabend.