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Февраль
2026

Stromspiegel Photovoltaik: So viel Strom verbrauchen Solarbesitzer

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Viele Hausbesitzer setzen auf Solarstrom, um unabhängiger vom Netzbetreiber zu werden. Doch der neue Stromspiegel enthüllt: Eigener Solarstrom führt oft zu höherem Verbrauch statt zu mehr Sparsamkeit. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach soll die Stromkosten senken und zugleich zu einem bewussteren Umgang mit Strom beitragen. Der aktuelle "Stromspiegel Photovoltaik" der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online zeigt nun, dass das nur eingeschränkt stimmt. Er basiert auf realen Verbrauchsdaten und soll Besitzern von Solaranlagen helfen, ihren Strombedarf besser einzuordnen. Stromverbrauch besser vergleichbar machen Der klassische Stromspiegel bewertet den Verbrauch anhand der Stromrechnung. Für Haushalte mit einer PV-Anlage greift dieses Prinzip jedoch zu kurz. Ihr tatsächlicher Stromverbrauch setzt sich aus dem bezogenen Netzstrom und dem selbst erzeugten Solarstrom zusammen – abzüglich der eingespeisten Menge. Hinzu kommen häufig noch Wärmepumpen oder Wallboxen für Elektroautos. Sie verbrauchen viel Strom. Ein direkter Vergleich mit Haushalten ohne diese Technik ist daher wenig aussagekräftig. Die neuen Daten wurden im Rahmen des Forschungsprojekts ProSuffizienz entwickelt, das vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert wird. Analysiert wurden reale Verbrauchsdaten sogenannter Prosumer-Haushalte, also Haushalte, die Strom selbst erzeugen und verbrauchen. Dabei wird nach Haushaltsgröße sowie nach Ausstattung mit Wärmepumpe und E-Auto unterschieden. Konkrete Richtwerte für typische Konstellationen Der "Stromspiegel Photovoltaik" stuft wie auch der Stromspiegel die Haushalte in vier Kategorien ein: "niedrig", "mittel", "hoch" und "sehr hoch". Die Auswertung zeigt deutliche Unterschiede: Ein Drei- bis Vier-Personen-Haushalt mit Solaranlage verbraucht bis zu 3.700 kWh pro Jahr. Ist eine Wärmepumpe vorhanden, erhöht sich der Verbrauch auf bis zu 6.800 kWh/Jahr. Mit einer Wallbox und einem E-Auto steigt der Jahresverbrauch sogar auf 9.000 kWh. Zum Vergleich: Laut Stromspiegel 2025 verbraucht ein 3-Personen-Haushalt ohne Solaranlage zwischen 2.400 und 4.100 kWh/Jahr. Wie Sie den "Stromspiegel Photovoltaik" nutzen können Um den eigenen Verbrauch richtig einzuordnen, müssen Haushalte ihren Strom aus der Jahresabrechnung mit dem selbst erzeugten Solarstrom addieren und die eingespeiste Strommenge abziehen. Der so berechnete Gesamtverbrauch lässt sich anschließend mit vergleichbaren Haushalten abgleichen. Solaranlagen erhöhen Stromverbrauch Die Analyse deckt zugleich ein Phänomen auf: Haushalte, die eine eigene Solaranlage besitzen und ihren Strom selbst erzeugen, verbrauchen teilweise mehr Strom als Haushalte ohne. Das wird auch als Rebound-Effekt bezeichnet. Es bedeutet, dass die ständige Verfügbarkeit von selbst erzeugter Energie dazu verleitet, Geräte häufiger oder länger zu nutzen. Zur Analyse Die Analyse beruht auf den Ergebnissen des Forschungsprojekts ProSuffizienz. Sie soll dazu beitragen, den Zusammenhang zwischen der Installation einer PV-Anlage und dem Verbrauchsverhalten aufzuzeigen. An dem Projekt beteiligt sind neben co2online mehrere Forschungs- und Praxispartner, darunter das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und das ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung.














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