Jahresprogramm vorgestellt: Franckesche Stiftungen möchten Orientierungshilfen bieten
Unter dem Jahresmotto "zurechtfinden" wollen die Franckeschen Stiftungen Menschen in unsicheren Zeiten eine Orientierung bieten. Auch die anstehenden Landtagswahlen stehen im Fokus des Programms.
Die Franckeschen Stiftungen haben ihr Programm für das Jahr 2026 vorgestellt. Unter dem Thema "zurechtfinden" sollen verschiedene Veranstaltungen den Menschen eine gesellschaftliche Orientierungshilfe bieten. Das Jahresprogramm nehme "die herausfordernde Orientierung in einer Welt mit immer mehr Optionen und Unsicherheiten in den Blick", teilten die Stiftungen bei der Vorstellung in Halle mit. Geplant seien über 30 Veranstaltungsformate für Erwachsene, Familien, junge Menschen und Kinder.
Eröffnet werde das Programm im März mit einem Vortrag der Soziologin Jutta Allmendinger zu sozialer Gerechtigkeit, Geschlechterverhältnissen und Bildung. Die darauffolgenden Veranstaltungen wie wissenschaftliche Diskussionen, Bildungsangebote und Kulturveranstaltungen, sollen auch einen Raum schaffen, um über die anstehenden Wahlen zu diskutieren.
Diskussionen mit Blick auf die Landtagswahl im September
In Sachsen-Anhalt wird im September 2026 eine neue Landesregierung gewählt. So möchten die Franckeschen Stiftungen mit dem Format "Unterhausdebatte" bei drei Veranstaltungen in Halle geschützte Räume für kontroverse und konstruktive Diskussionen zur anstehenden Landtagswahl schaffen.
Die Franckeschen Stiftungen wurden im 18. Jahrhundert von dem Theologen August Hermann Francke als Waisenhaus gegründet. Heute beherbergen die Stiftungen mehr als 40 kulturelle, wissenschaftliche, pädagogische und soziale Einrichtungen.
