Champions League: Juventus scheitert dramatisch, Real und PSG weiter
Die Champions League bot am Mittwochabend beste Unterhaltung. Vor allem in Turin ging es dramatisch zur Sache. Nach dem Ausscheiden von Borussia Dortmund standen am Mittwochabend die letzten drei Spiele der Zwischenrunde in der Champions League an. Am deutlichsten verlief das Spiel in Madrid, wo sich Real mit 2:1 (1:1) gegen Benfica Lissabon durchsetzte. Die Königlichen gewannen bereits das Hinspiel mit 1:0 und stehen somit im Achtelfinale. Dieses hat auch PSG erreicht. Der Titelverteidiger trennte sich vor heimischer Kulisse mit 2:2 (0:1) von der AS Monaco . Das Remis genügte dem Hauptstadtklub, weil er das Hinspiel vor einer Woche mit 3:2 gewonnen hatte. Dramatisch verlief unterdessen das Spiel in Turin. Juventus, ab der 49. Minute in Unterzahl, erzwang gegen Galatasaray dank eines 3:0 (1:0) nach 90 Minuten die Verlängerung. Das Hinspiel hatten die Türken mit 5:2 gewonnen. In der Verlängerung traf der Klub aus Istanbul dann aber doppelt und zog letztlich trotz einer 2:3-Niederlage ins Achtelfinale ein. Real Madrid – Benfica Lissabon Für Real, das ohne den verletzten Kylian Mbappé antrat, traf Aurélien Tchouameni (16.) zum Ausgleich, nachdem Rafa Silva zuvor die Hoffnungen von Benfica befeuert hatte (14.). Viní Jr. stellte dann für Real die Weichen (80.) – und tanzte nach seinem Treffer wie schon eine Woche zuvor an der Eckfahne. Die Portugiesen mussten ohne ihren gesperrten Trainer José Mourinho auskommen. Und auch Gianluca Prestianni fehlte nach den Vorkommnissen der Vorwoche, die auch die Schlagzeilen vor dem Wiedersehen bestimmt hatten. Das Hinspiel (0:1) hatte im Zeichen des Eklats gestanden. Prestianni soll Real-Star Vinícius nach dessen Tor beleidigt haben, er wurde von der UEFA dann "vorläufig" gesperrt. Der darauffolgende Protest hatte keinen Erfolg, Lissabon spielte auch ohne den Argentinier im Estadio Santiago Bernabéu mutig auf. Paris Saint-Germain – AS Monaco Monaco versteckte sich nach dem 2:3 im Hinspiel gegen PSG überhaupt nicht. Maghnes Akliouche erzielte kurz vor dem Pausenpfiff (45.) die Führung und weckte damit bei den Gästen die Hoffnung auf eine große Überraschung. Im zweiten Durchgang folgte dann aber der doppelte Dämpfer: Marquinhos glich unmittelbar nach einer Gelb-Roten Karte für AS-Mittelfeldspieler Mamadou Coulibaly aus (60.). Khvicha Kvaratskhelia (66.) brachte Titelverteidiger Paris endgültig auf Kurs. Jordan Teze machte es in Unterzahl nur kurz noch einmal spannend (90.+1). Juventus Turin – Galatasaray Istanbul Galatasaray, mit den eingewechselten Leroy Sané und İlkay Gündoğan, verspielte seinen 5:2-Vorsprung trotz langer Überzahl. Juve ging durch Manuel Locatelli (37./Foulelfmeter) in Führung. Nach einem umstrittenen Platzverweis gegen Lloyd Kelly (47.) erhöhten Federico Gatti (70.) und der Ex-Schalker Weston McKennie (82.). In der Verlängerung schwanden dann aber die Kräfte der aufopferungsvoll kämpfenden Italiener. Gala antwortete durch Victor Osimhen (105.+1) und Baris Yilmaz (119.).